/ 05.06.2013
Christel Bussiek / Hendrik Bussiek
Mandelas Erben. Notizen aus dem neuen Südafrika
Bonn: Verlag J. H. W. Dietz Nachfolger 1999 (Dietz-Taschenbuch 82); 253 S.; 24,80 DM; ISBN 3-8012-3082-1Nach einem kurzen Einblick in die aktuellen Lebenssituationen der schwarzen und weißen Bevölkerung, bietet das zweite Kapitel einen historischen Abriß über die Geschichte Südafrikas – von der Kolonialzeit bis zum Ende der Apartheid. Über die Schilderung des Machtwechsels und der gewaltfreien Überführung in die Demokratie gelangt der Leser wieder zu den Problemen der Gegenwart, die soziale Lage, Polizei und Justiz, Black empowerment, AIDS, den Staatsapparat, Wahrheitskommission, um nur einige Überschriften des kaleidoskopischen Buchs zu nennen. Der Leser sollte das Wort "Notizen" aus dem Titel nicht vergessen, Quellen fehlen, und bisweilen wirkt die Darstellung verharmlosend. "Wer Pech hat, gerät schon mal ins Kreuzfeuer von rivalisierenden Unternehmen [gemeint sind sog. Black Taxi-Unternehmen] (und das ist ganz wörtlich zu nehmen)." (11) Das Buch zeigt, daß in Südafrika viele und vielschichtige Probleme existieren, Ursachenanalyse oder gar Lösungsvorschläge bietet es nicht.
Thomas Morick (TM)
Dipl.-Politologe.
Rubrizierung: 2.67
Empfohlene Zitierweise: Thomas Morick, Rezension zu: Christel Bussiek / Hendrik Bussiek: Mandelas Erben. Bonn: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/8003-mandelas-erben_10597, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 10597
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Dipl.-Politologe.
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