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/ 18.06.2013
Klaus Spieler

Methodologische Probleme der Kriegsursachenforschung. Überlegungen zu den Projekten Correlates of War und Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung

Berlin: Logos Verlag 2001; 133 S.; 25,10 €; ISBN 3-89722-793-2
Magisterarbeit Tübingen. - Der Autor stellt zwei Ansätze der Kriegsursachenforschung dar: den der Hamburger Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) und das ältere Correlates of War (COW)-Projekt. Im ersten, deskriptiven Teil untersucht er diese unter ontologischen, epistemologischen und methodischen Gesichtspunkten. Im zweiten Teil stehen hingegen die Metatheorien, die der Theoriebildung zugrunde liegen, im Mittelpunkt. Darauf aufbauend analysiert Spieler die Übereinstimmung zwischen der in den Projekten erfolgten (nicht abgeschlossenen) Theoriebildung und ihrer Anwendbarkeit für das empirische Vorgehen in der Kriegsursachenforschung. Ein Fazit und ein direkter Vergleich der beiden Gegenstände schließen die Arbeit ab. Zu beklagen ist eine hohe Fehlerdichte. Die Beschreibung, wie untersucht werden soll, hat gegenüber der eigentlichen Analyse Priorität, was für die Bewertung einer Magisterarbeit hilfreich sein mag, den Erkenntnisgewinn hinsichtlich der untersuchten Ansätze jedoch schmälert.
Florian Peter Kühn (KÜ)
Dr., M. P. S., wiss. Mitarbeiter, Institut für Internationale Politik, Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg.
Rubrizierung: 4.41 Empfohlene Zitierweise: Florian Peter Kühn, Rezension zu: Klaus Spieler: Methodologische Probleme der Kriegsursachenforschung. Berlin: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/18556-methodologische-probleme-der-kriegsursachenforschung_21507, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 21507 Rezension drucken
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