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/ 19.06.2013
Deutsches Orient-Institut / Hanspeter Mattes (Hrsg.)

Nahost Jahrbuch 2002. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Nordafrika und dem Nahen und Mittleren Osten

Opladen: Leske + Budrich 2004; 248 S.; brosch., 24,90 €; ISBN 3-8100-3880-6
In der sechzehnten Ausgabe werden die wichtigsten politischen und sozioökonomischen Entwicklungen im Nahen Osten zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2002 beschrieben und analysiert. Die Darstellung umfasst den gesamten Raum von Mauretanien im Westen bis Pakistan im Osten. Neu sind im Vergleich zu den früheren Ausgaben die Berichte zur Entwicklung der Menschenrechte, der Medien und der Ökologie. Nicht berücksichtigt wurden Zypern (beziehungsweise der türkisch besetzte Teil der Insel), Dschibuti, Somalia und die Komoren - die letzten drei trotz Mitgliedschaft in der Arabischen Liga. Die Ende 1991 in Zentralasien entstandenen Republiken mit überwiegend islamischer Bevölkerung werden in den Themenbeiträgen (Kapitel III) berücksichtigt. Die Bezeichnung „Zentralasien" umfasst dabei neben den „Stans" (Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan) auch das transkaukasische Aserbaidschan. Neben einem Aufsatz zum Drogenproblem in Zentralasien enthält das Kapitel III noch Beiträge über die amerikanische Antiterrorpolitik im Vorderen Orient, den Irakkrieg und die Rolle des Sicherheitsrats sowie über den 1. Arab Human Development Report.
Christiane J. Fröhlich (CJF)
Dr., Soziologie mit Schwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung, wiss. Mitarbeiterin, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, Hamburg.
Rubrizierung: 2.632.672.682.22.224.5 Empfohlene Zitierweise: Christiane J. Fröhlich, Rezension zu: Deutsches Orient-Institut / Hanspeter Mattes (Hrsg.): Nahost Jahrbuch 2002. Opladen: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/20659-nahost-jahrbuch-2002_24100, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 24100 Rezension drucken
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