/ 17.06.2013
Sabah Alnasseri
Periphere Regulation. Regulationstheoretische Konzepte zur Analyse von Entwicklungsstrategien im arabischen Raum
Münster: Westfälisches Dampfboot 2004; 265 S.; 24,80 €; ISBN 3-89691-544-4Der Autor hat sich zum Ziel gesetzt, die so genannte Regulationstheorie weiterzuentwickeln und für „periphere Gesellschaftsformationen" (10) nutzbar zu machen. Bevor er sich im Einzelnen mit der Regulationstheorie befasst, versucht er im ersten Teil die Begriffe „ursprüngliche Akkumulation" und „Artikulation" genauer zu fassen, um sie im zweiten Teil bei der Analyse und Weiterentwicklung der Regulationstheorie nutzen zu können. Das Ganze ist ein kaum lesbares Konvolut von marxistischem Fachjargon und abgehobenem Theoretisieren. Selbst Alnasseris Versuch im dritten Teil, „Konzepte für einen spezifischen peripheren Raum zu entwickeln und anhand einer Entwicklungsstrategie schematisch zu illustrieren" (12) macht da keine Ausnahme. Ohnehin ist der Autor erklärtermaßen nicht so sehr an einer empirischen Analyse im eigentlichen Sinn interessiert. Es ist ihm wichtiger, gleich zu Anfang festzustellen, „dass die hierin entwickelten Konzepte nicht nur für den dargestellten Fall (die algerische Strategie der Industrialisierung), sondern für den arabischen Raum im Allgemeinen" gelten (12).
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.44 | 5.45 | 2.67
Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Sabah Alnasseri: Periphere Regulation. Münster: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/14640-periphere-regulation_22949, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 22949
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M. A., Politikwissenschaftler.
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