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/ 21.06.2013
Clóvis Zimmermann

Politische Partizipation in Brasilien. Ein Vergleich der Stadtplanungsmodelle von Porto Alegre und Curitiba

Frankfurt a. M.: IKO-Verlag für Interkulturelle Kommunikation 2006; XVI, 316 S.; 24,90 €; ISBN 978-3-88939-804-8
Soziolog. Diss. Heidelberg; Gutachter J. Kohl, D. Nohlen. – Die beiden brasilianischen Städte sind ganz unterschiedliche Wege gegangen, um eine effizientere Stadtplanung zu realisieren und die Lebensqualität ihrer Bevölkerung zu verbessern: Porto Alegre, seit 1989 von einer Linkskoalition regiert, hat durch ein innovatives Bürgerbeteiligungsmodell bei der Verabschiedung des kommunalen Haushalts internationale Reputation erlangt, und das konservativ-bürgerlich geführte Curitiba steht für ein sozialtechnokratisches, zentralistisches Modell einer umwelt- und sozialbezogenen Stadtentwicklung. Der Autor fragt, wie sich der Erfolg der beiden Städte erklären lässt, inwieweit die jeweils verfolgten Stadtplanungsmodelle mit ihren unterschiedlichen institutionellen Arrangements dazu beigetragen haben und welche Bedeutung die politische Kultur hierbei hat. Im Mittelpunkt steht allerdings die Frage nach der Vereinbarkeit von Partizipation und Effizienz, also danach, ob das partizipative Modell von Porto Alegre genauso zielorientiert und effizent ist wie das von Curitiba.
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.652.222.21 Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: Clóvis Zimmermann: Politische Partizipation in Brasilien. Frankfurt a. M.: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/26180-politische-partizipation-in-brasilien_30464, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 30464 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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