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/ 20.06.2013
Wadim S. Rogowin

Stalins Kriegskommunismus. Aus dem Russischen übersetzt von Hannelore Georgi und Harald Schubärth

Essen: Arbeiterpresse Verlag 2006 (Gab es eine Alternative? 2); 443 S.; 29,90 €; ISBN 978-3-88634-081-1
Die Geschichte des innerparteilichen Kampfes der Bolschewisten in den Jahren 1928 bis 1933 steht im Mittelpunkt dieses Bandes, der 1993 in der russischen Originalausgabe erschien und der zweite in einer insgesamt siebenbändigen Reihe ist (siehe u. a. ZPol 1/04: 250, ZPol-Nr. 22665). Rogowin, vormals Professor am Soziologischen Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau und 1998 verstorben, ging analog zu den bisher erschienenen Untersuchungen davon aus, dass der Stalinismus geradezu die Negierung und Zerstörung der bolschewistischen Prinzipien darstellte. Im untersuchten Zeitraum habe es deshalb noch innerhalb der Partei harte politische Auseinandersetzungen gegeben. Bei dieser auf Parteidokumente und Memoiren gestützten Analyse handelt es sich wieder um eine Kritik von links in Anlehnung an die innerparteilichen Oppositionellen. Im Schlusswort konstatierte Rogowin stringent zu dieser ideologischen Sichtweise eine Krise der westlichen, von ihm konsequent in Anführungsstriche gesetzten Demokratien.
Natalie Wohlleben (NW)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.622.25 Empfohlene Zitierweise: Natalie Wohlleben, Rezension zu: Wadim S. Rogowin: Stalins Kriegskommunismus. Essen: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/22986-stalins-kriegskommunismus_26263, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 26263 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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