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/ 18.06.2013
Roger Bernheim

Status und Emanzipation der Inderin

Frankfurt a. M.: IKO-Verlag für Interkulturelle Kommunikation 2002; 128 S.; 16,- €; ISBN 3-88939-649-6
Der Autor beschreibt die Benachteiligung der Frauen in Indien im persönlichen und öffentlichen Leben, die Verwurzelung des Patriarchats im Hinduismus und die Rolle des Kastensystems hinsichtlich der Frauendiskriminierung. Er analysiert die Diskrepanz zwischen Gesetz und Rechtspraxis und beschäftigt sich mit der Haltung Gandhis, Nehrus sowie einiger politischer Parteien. Bei der historisch-vergleichenden Betrachtung zeigt sich, dass Verbesserungen im Status der Frauen trotz starker Widerstände erzielt worden sind, beispielsweise durch die 1993 in den Lokalbehörden eingeführte Frauenquote. Bei der tatsächlichen Durchsetzung dieser Rechte spielen in- und ausländische Nichtregierungsorganisationen eine zentrale Rolle.
Kaspar Nürnberg (KN)
M. A., Historiker, Geschäftsführer des Vereins Aktives Museum, Berlin.
Rubrizierung: 2.682.27 Empfohlene Zitierweise: Kaspar Nürnberg, Rezension zu: Roger Bernheim: Status und Emanzipation der Inderin Frankfurt a. M.: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/19566-status-und-emanzipation-der-inderin_22761, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 22761 Rezension drucken
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