/ 20.06.2013
Philipp Meißner
The International Criminal Court Controversy. An analysis of the United States' major objections against the Rome Statute
Münster: Lit 2005 (Forschungsberichte Internationale Politik 33); 128 S.; brosch., 19,90 €; ISBN 978-3-8258-8371-3Das so genannte Rom-Statut ist die vertragliche Grundlage des Internationalen Strafgerichtshofs. Es definiert die Struktur und Funktion dieser internationalen Organisation. Im Juli 1998 wurde es mit großer Mehrheit angenommen und inzwischen haben 100 Länder das Statut ratifiziert. Einige Staaten, darunter die USA sind bisher noch nicht Vertragspartei geworden, da sie den Internationalen Strafgerichtshof ablehnen. Meißner fragt, warum die USA sich zum härtesten Opponenten entwickelt haben. Zunächst beschreibt er den steinigen Weg nach Rom und widmet sich sodann den rechtlichen sowie innen- und außenpolitischen Bedenken der US-Administration gegen diese Organisation. Einen zentralen Grund für den Widerstand der Vereinigten Staaten sieht der Autor in der politischen Kultur des Landes: „A general sensitiveness to what is perceived as an infringement by (unaccountable) international organizations on the political system of the United States as established by the U. S. Constitution.“ (107)
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 4.3 | 2.64 | 4.22
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Philipp Meißner: The International Criminal Court Controversy. Münster: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/25277-the-international-criminal-court-controversy_29280, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 29280
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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