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/ 21.06.2013
William M. Johnston

Visionen der langen Dauer Österreichs

Wien: Picus Verlag 2009 (Wiener Vorlesungen im Rathaus 140); 52 S.; 7,90 €; ISBN 978-3-85452-540-0
In diesem kleinen Band wird der im November 2007 im Wiener Rathaus gehaltene Vortrag des Kulturhistorikers Johnston dokumentiert. Der Modus der freien Rede ist weitgehend beibehalten und wurde nur durch einige wenige bibliografische Anmerkungen ergänzt. Johnston reflektiert die Erforschung der österreichischen Kultur- und Geistesgeschichte unter dem Begriff der „langen Dauer“ („la longue durée“) Fernand Braudels anhand eines 1957 erschienenen Sammelbandes mit dem Titel „Spectrum Austriae“. In der Analyse ausgewählter Essays jenes Werkes zeigt Johnston nicht nur die scheinbar zeitlose Debatte um die Identität Österreichs auf, sondern thematisiert auch den Umbruch in der Forschung durch die Postmoderne und plädiert mit Norbert Elias für eine Neugestaltung von Terminologie und Methodologie jenes Forschungsbereiches.
Tamara Ehs (TE)
Dr. phil., Politikwissenschaftlerin am IWK Wien und Lehrbeauftragte an der Universität Salzburg (http://homepage.univie.ac.at/tamara.ehs/)
Rubrizierung: 2.42.23 Empfohlene Zitierweise: Tamara Ehs, Rezension zu: William M. Johnston: Visionen der langen Dauer Österreichs Wien: 2009, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/30370-visionen-der-langen-dauer-oesterreichs_36050, veröffentlicht am 24.03.2009. Buch-Nr.: 36050 Rezension drucken
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