/ 11.06.2013
Sabine Kurtenbach
Zentralamerikas Militär zwischen Krieg und Frieden. Demilitarisierung und Neuordnung der zivil-militärischen Beziehungen
Hamburg: Institut für Iberoamerikakunde 1996 (Arbeitsunterlagen und Diskussionsbeiträge); 76 S.; 15,- DM; ISBN 3-926446-21-8Das Bändchen geht in wesentlichen Teilen zurück auf zwei Auftragsstudien der Verfasserin, die bereits Ende 1995 abgeschlossen wurden. Weder die jüngste Entwicklung noch aktuellere Literatur wurden berücksichtigt. Betrachtet wird die Rolle des Militärs in Zentralamerika nach dem Abschluss der jeweiligen Friedensverträge, wobei drei verschiedene Perspektiven eingenommen werden: Zunächst fragt Kurtenbach nach dem Verhältnis von Militär und Gesellschaft, in dem Zusammenhang betrachtet sie sowohl die Ausdehnung des militärischen Sektors als auch deren ökonomischen Folgen. Anschließend wird der Zusammenhang von Abrüstung und Friedenskonsolidierung für Nicaragua, El Salvador, Guatemala und Honduras nachvollzogen und abschließend wird knapp die Bedeutung des Militärs bei der Formulierung einer neuen Sicherheitspolitik erörtert.
Christoph Emminghaus (cem)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.65 | 2.21 | 2.25
Empfohlene Zitierweise: Christoph Emminghaus, Rezension zu: Sabine Kurtenbach: Zentralamerikas Militär zwischen Krieg und Frieden. Hamburg: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/9319-zentralamerikas-militaer-zwischen-krieg-und-frieden_13656, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 13656
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Dr., Politikwissenschaftler.
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