/ 17.06.2013
Rodolfo Arango
Der Begriff der sozialen Grundrechte
Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2001 (Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie 28); 302 S.; brosch., 50,- €; ISBN 3-7890-7272-9Rechtswiss. Diss. Kiel; Gutachter: R. Alexy, G. Igl. - Soziale Grundrechte sind nicht selten Gegenstand ideologisch gefärbter Diskussionen. Die Arbeit zielt darauf ab, "den Begriff der sozialen Grundrechte zu klären" und will sie zudem "mit Hilfe der Verfassungs- und Rechtstheorie begründen" (17). Arango weist zunächst nach, dass es sich dabei um subjektive Rechte handelt; danach werden die Träger, Adressaten und der Gegenstand der sozialen Grundrechte sowie deren Durchsetzbarkeit gegenüber dem Staat näher analysiert. Im letzten Kapitel gelangt er nach einem Überblick über das diesbezügliche Denken verschiedener Philosophen zu einer philosophischen Begründung dieser Rechte.
Inhaltsübersicht: 1. Soziale Grundrechte als subjektive Rechte; 2. Die Grundstruktur sozialer Grundrechte; 3. Die Justiziabilität sozialer Grundrechte; 4. Die philosophische Begründung sozialer Grundrechte.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 5.44
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Rodolfo Arango: Der Begriff der sozialen Grundrechte Baden-Baden: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15791-der-begriff-der-sozialen-grundrechte_18016, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 18016
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
CC-BY-NC-SA