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/ 17.06.2013
Susanne Wienecke

Der Betrieb als Politikarena. Ein Vergleich arbeitszeitpolitischer Entscheidungsprozesse in deutschen, luxemburgischen und britischen Banken

München/Mering: Rainer Hampp Verlag 2001 (International vergleichende Schriften zur Personalökonomie und Arbeitspolitik 11); 249 S.; 24,80 €; ISBN 3-87988-546-X
Diss. Trier; Gutachter: D. Sadowski, H. Braun. - Die Arbeitszeit, eines der wesentlichen Konfliktfelder in den Beziehungen zwischen Arbeitgebern und -nehmern, werden zunehmend auf betrieblicher Ebene ausgehandelt und sind im internationalen Vergleich sehr unterschiedlich. Am Beispiel von 16 ausgewählten deutschen, luxemburgischen und britischen Banken zeigt die empirische Arbeit auf, wie diese Unterschiede zustande kommen. Dazu untersucht die Autorin den Einfluss der unterschiedlichen nationalen Institutionen auf den jeweiligen betrieblichen Entscheidungsprozess und verbindet dabei einen institutionenorientierten mit einem akteurszentrierten Ansatz zum Konzept des "akteursorientierten Institutionalismus". Inhaltsübersicht: I. Beeinflussen nationale Institutionen die betriebliche Arbeitszeitpolitik?; II. Der theoretische Zugang: Ein akteursorientierter Institutionalismus zur Politikanalyse betrieblicher Arbeitsbeziehungen; III. Der institutionelle Rahmen betrieblicher Arbeitszeitpolitik; IV. Der Betrieb als Politikarena: Strukturen, Muster und Resultate arbeitszeitpolitischer Entscheidungsprozesse in Banken; V. Arbeitszeitpolitische und theoretische Schlußfolgerungen.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.2622.342 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Susanne Wienecke: Der Betrieb als Politikarena. München/Mering: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15104-der-betrieb-als-politikarena_17160, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 17160 Rezension drucken
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