/ 17.06.2013
Die Finanzierung der Europäischen Union
Beate Milbrandt
Die Finanzierung der Europäischen Union. Perspektiven für eine Osterweiterung
Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2001 (Europäische Schriften zu Staat und Wirtschaft 4); 166 S.; brosch., 28,- €; ISBN 3-7890-7124-2Wirtschaftswiss. Diss. Berlin; Gutachter: K.-D. Henke, H.-J. Ewers. - Die Ausgabenfinanzierung der Europäischen Union (EU) ist schon seit längerer Zeit ein umstrittener Gegenstand auf der Tagesordnung ihrer Mitgliedstaaten. Die Kritik - insbesondere der so genannten "Nettozahler" - setzt dabei beim Aufgabenkatalog, aber auch bei der Einnahmenseite der Europäischen Union an. Angesichts der Osterweiterung und des Beitritts von "Empfängerländern" zur EU drohen die schon heute manifestierten Finanzi...
Beate Milbrandt
Die Finanzierung der Europäischen Union. Perspektiven für eine Osterweiterung
Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2001 (Europäische Schriften zu Staat und Wirtschaft 4); 166 S.; brosch., 28,- €; ISBN 3-7890-7124-2Wirtschaftswiss. Diss. Berlin; Gutachter: K.-D. Henke, H.-J. Ewers. - Die Ausgabenfinanzierung der Europäischen Union (EU) ist schon seit längerer Zeit ein umstrittener Gegenstand auf der Tagesordnung ihrer Mitgliedstaaten. Die Kritik - insbesondere der so genannten "Nettozahler" - setzt dabei beim Aufgabenkatalog, aber auch bei der Einnahmenseite der Europäischen Union an. Angesichts der Osterweiterung und des Beitritts von "Empfängerländern" zur EU drohen die schon heute manifestierten Finanzierungsdefizite zu eskalieren. Vor diesem Hintergrund untersucht die Autorin, deren Dissertation mit dem Euro-Sonderpreis des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) ausgezeichnet worden ist, Lösungsmöglichkeiten zur Überwindung der finanziellen Probleme einer nach Osten erweiterten EU. Dabei schildert sie zunächst den "Ist-Zustand" der Aufgaben und des dafür zur Verfügung stehenden Haushaltes der EU. Anschließend entwirft sie auf der Grundlage eines föderalstaatlichen Referenzmaßstabes ein System, dessen Kernstück in der Schaffung europäischen Finanzausgleichs besteht und dessen Notwendigkeit mit allokativen, distributiven und kompensatorischen Argumenten gerechtfertigt wird.
Inhaltsübersicht: B. Analyse der Ausgangslage: Ausgaben und Einnahmen der EU; C. Anforderungen an ein effizientes föderales System in der EU; D. Vorschläge zur künftigen Finanzierung der EU, insbesondere unter Berücksichtigung einer Osterweiterung; E. Finanzierung einer Osterweiterung mit einem "europäischen Finanzausgleich".
Stefan Gänzle (GÄ)
Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 3.1 | 3.2 | 3.5
Empfohlene Zitierweise: Stefan Gänzle, Rezension zu: Beate Milbrandt: Die Finanzierung der Europäischen Union. Baden-Baden: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/16378-die-finanzierung-der-europaeischen-union_18808, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 18808
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