/ 17.06.2013
EG-Regionalpolitik in Sachsen-Anhalt
Ralf Hell
EG-Regionalpolitik in Sachsen-Anhalt. Kohäsionsziel - Kompetenzverschränkung - Interessendivergenz. Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Norbert Konegen
Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag 2001 (DUV: Sozialwissenschaft); XVI, 382 S.; brosch., 44,50 €; ISBN 3-8244-4463-1Politikwiss. Diss. Münster; Gutachter: N. Konegen, J. Weinberg. - Aufgrund der politischen, rechtlichen und finanziellen Aufwertung der EG-Regionalpolitik infolge der Süderweiterung und der Verabschiedung des Binnenmarktprogramms hat sich die regionale Strukturpolitik in den Achtzigerjahren zu einem der zentralen Politikfelder des europäischen Integrationsprozesses entwickelt. Seither gab es konzeptionelle Änderungen, die nachhaltige Folgen für das Verhältnis der verschiedenen Ebenen im EU-Mehre...
Ralf Hell
EG-Regionalpolitik in Sachsen-Anhalt. Kohäsionsziel - Kompetenzverschränkung - Interessendivergenz. Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Norbert Konegen
Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag 2001 (DUV: Sozialwissenschaft); XVI, 382 S.; brosch., 44,50 €; ISBN 3-8244-4463-1Politikwiss. Diss. Münster; Gutachter: N. Konegen, J. Weinberg. - Aufgrund der politischen, rechtlichen und finanziellen Aufwertung der EG-Regionalpolitik infolge der Süderweiterung und der Verabschiedung des Binnenmarktprogramms hat sich die regionale Strukturpolitik in den Achtzigerjahren zu einem der zentralen Politikfelder des europäischen Integrationsprozesses entwickelt. Seither gab es konzeptionelle Änderungen, die nachhaltige Folgen für das Verhältnis der verschiedenen Ebenen im EU-Mehrebenensystem hatten. Dies gilt sowohl für das Verhältnis der nationalen zur gemeinschaftlichen Regionalpolitik als auch für die Praxis der regionalpolitischen Förderung in den Mitgliedstaaten. Hell ordnet seine Arbeit dem Bereich der Implementationsforschung zu und fragt, wie die für die EU-Länder geltende regionalpolitische Konzeption in der Realität umgesetzt wird, was er am Beispiel Sachsen-Anhalts untersucht. Bei dieser Vorgehensweise rücken insbesondere die Verhandlungsprozesse zwischen Land (beziehungsweise Ländern), Bund und der EU in den Blickpunkt, die in den unterschiedlichen Phasen der Umsetzung und Ausgestaltung der EG-Regionalpolitik zum Teil von Interessendivergenzen und Konflikten geprägt waren. Die Basis der Analyse bilden neben einer Vielzahl von teilweise unveröffentlichten Dokumenten vor allem die Erkenntnisse aus Interviews mit Akteuren aus dem Bereich der Umsetzung der Regionalpolitik.
Inhaltsübersicht: 2. Begründung und Ziele der EG-Regionalpolitik; 3. Entwicklung, Konzeption und Instrumente der EG-Regionalpolitik; 4. Die Einbeziehung der neuen Länder in die EG und die gemeinschaftliche Struktur- bzw. Regionalpolitik; 5. Zur raumwirtschaftlichen Ausgangssituation und Entwicklung in Ostdeutschland; 6. Die Konzeption und die Implementation gemeinschaftlicher Interventionen in Sachsen-Anhalt.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.5 | 2.325
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Ralf Hell: EG-Regionalpolitik in Sachsen-Anhalt. Wiesbaden: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/16028-eg-regionalpolitik-in-sachsen-anhalt_18357, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 18357
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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