/ 20.06.2013
Miren Etxezarreta / John Grahl / Jörg Huffschmid / Jacques Mazier
EuroMemo 2004. Hrsg. von der Europäischen Memorandum-Gruppe
Hamburg: VSA 2005; 96 S.; 9,80 €; ISBN 978-3-89965-130-0Die Lissabon-Strategie sei gescheitert. Diese Tatsache lasse sich auf einen falschen politischen Ansatz zurückführen, so das Urteil der „Arbeitsgruppe europäischer WirtschaftswissenschaftlerInnen für eine alternative Wirtschaftspolitik in Europa“. In ihrem „EuroMemo 2004“, das von fast 300 europäischen Ökonomen unterstützt wird, fordern sie eine grundlegende Reform der EU-Wirtschafts- und Sozialpolitik. Das Ziel dieser Reform sollte ein spezifisches europäisches Gesellschaftsmodell als Alternative zum US-Modell sein, das auf den Kernelementen Vollbeschäftigung, soziale Wohlfahrt, soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, ausgeglichene internationale Wirtschaftsbeziehungen und wirksame Entwicklungshilfe aufbaut. Ferner treten sie für Vollbeschäftigung, einen starken öffentlichen Sektor und eine Korrektur des europäischen Verfassungsentwurfs ein.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.5
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Miren Etxezarreta / John Grahl / Jörg Huffschmid / Jacques Mazier: EuroMemo 2004. Hamburg: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/25889-euromemo-2004_30080, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 30080
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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