Skip to main content
/ 05.06.2013

Europäisierung der Arbeitsbeziehungen

Bernd Sörries

Europäisierung der Arbeitsbeziehungen. Der "Soziale Dialog" und seine Akteure

München/Mering: Rainer Hampp Verlag 1999 (Schriftenreihe Industrielle Beziehungen 14); 253 S.; ISBN 3-87988-341-6
Verwaltungswiss. Diss. Konstanz; Erstgutachter: B. Keller, Zweitgutachter: Th. Risse. – Analysiert wird der institutionelle Umbruch in der europäischen Arbeits- und Sozialpolitik, den die EU-Mitgliedstaaten erst mit dem zum Maastrichter Vertrag zugehörigen Protokoll über die Sozialpolitik eingeleitet haben. Der seit 1985 geführte soziale Dialog der europäischen Interessenorganisationen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber wurde so gestärkt. Sozialer Dialog bezeichnet "die Institution, in der d...
Bernd Sörries

Europäisierung der Arbeitsbeziehungen. Der "Soziale Dialog" und seine Akteure

München/Mering: Rainer Hampp Verlag 1999 (Schriftenreihe Industrielle Beziehungen 14); 253 S.; 48,30 DM; ISBN 3-87988-341-6
Verwaltungswiss. Diss. Konstanz; Erstgutachter: B. Keller, Zweitgutachter: Th. Risse. – Analysiert wird der institutionelle Umbruch in der europäischen Arbeits- und Sozialpolitik, den die EU-Mitgliedstaaten erst mit dem zum Maastrichter Vertrag zugehörigen Protokoll über die Sozialpolitik eingeleitet haben. Der seit 1985 geführte soziale Dialog der europäischen Interessenorganisationen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber wurde so gestärkt. Sozialer Dialog bezeichnet "die Institution, in der die europäischen Sozialpartner mit oder ohne Beteiligung der Europäischen Kommission zusammenkommen und gegebenenfalls autonom Verhandlungen über europäische Rahmenabkommen oder –empfehlungen führen" (14). Sörries fragt, "ob die europäischen Sozialpartner innerhalb der Institution des sozialen Dialogs eine (autonome) Regelungskompetenz ausüben und somit über Selbststeuerungspotentiale verfügen" (15). Analysiert werden die Perspektiven und Probleme, die sich sowohl auf zentraler Ebene mit den Akteuren Europäischer Gewerkschaftsbund und Union der Industrie- und Arbeitgebervereinigungen als auch auf sektoraler Ebene stellen, auf der als Akteure die Branchenverbände beider Seiten beratend oder verhandelnd auftreten. Der Autor wählt für seine interdisziplinär angelegte Studie folgende Sektoren aus: Bauwirtschaft, Telekommunikation sowie Hotel- und Gaststättengewerbe. Inhaltsübersicht: II. Organisationsstrukturelle Voraussetzungen europäischer Arbeitsbeziehungen; III. Die EU-Agenturen und ihr politischer Einfluß; IV. Die rechtlichen Grundlagen des europäischen sozialen Dialogs; V. Sozio-ökonomische Herausforderungen für Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände; VI. Die Sozialpartner der Zentralebene: EGB und UNICE; VII. Der neue soziale Dialog auf der europäischen Zentralebene; VIII. Überblick: sektorale Sozialdialoge; IX. Interessenorganisationen der europäischen Bauwirtschaft; X. Der soziale Dialog in der europäischen Bauwirtschaft; XI. Interessenorganisationen der europäischen Telekommunikation; XII. Der soziale Dialog im europäischen Telekommunisationssektor; XIII. Interessenorganisationen des europäischen Hotel- und Gaststättengewerbes; XIV. Der soziale Dialog im europäischen Hotel- und Gaststättengewerbe; XV. Europäische Sozialdialoge: eine vergleichende Analyse.
Sabine Steppat (Ste)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.5 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Bernd Sörries: Europäisierung der Arbeitsbeziehungen. München/Mering: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/8552-europaeisierung-der-arbeitsbeziehungen_11274, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 11274 Rezension drucken
CC-BY-NC-SA