/ 17.06.2013
Rosa-Luxemburg-Stiftung (Hrsg.)
Globalisierung und Geschlecht. Anforderungen an feministische Perspektiven und Strategien. Werkstattgespräch, Berlin 21./22. Januar 2000
Berlin: Karl Dietz Verlag 2000 (Rosa-Luxemburg-Stiftung: Texte 5); 127 S.; brosch., 5,01 €; ISBN 3-320-02993-2Auch wenn es durchaus Globalisierungsgewinnerinnen gibt, haben Globalisierungsprozesse schon jetzt vor allem für Frauen negative Folgen. Diese Tendenzen werden sich in Zukunft noch verschärfen. Dennoch verläuft die Globalisierungsdebatte über weite Strecken unter Ausblendung des Geschlechteraspektes - Grund genug für die Rosa-Luxemburg-Stiftung, ein Werkstattgespräch mit teils bekannten Referentinnen zum Thema durchzuführen.
Inhalt: Christa Wichterich: Gender matters. Zur Vergeschlechtlichung von Arbeit auf globalisierten Märkten (13-36); Christina Thürmer-Rohr: Was heißt "globalisiertes Bewusstsein"? (37-49); Ellen Diederich: Krieg heißt immer: Gewalt gegen Frauen (50-60); Petra Bläss: Thesenpapier: Internationalisierung von Gewalt gegen Frauen (61-67); Frigga Haug: Globale Umbrüche und Geschlechterverhältnisse (68-81); Gisela Notz: Grenzenlos flexibel? Antworten auf die Globalisierung (82-96); Judith Dellheim: Neudefinition von Arbeit im Kontext sozialer Gerechtigkeit (97-107); Ulla Peters: Thesenpapier: Die Erde bemuttern? Nachhaltige Entwicklung und sozial-ökologischer Umbau (108-109); Eva Bulling-Schröter: Thesenpapier: Nachhaltigkeit und linke Politik (110-113).
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.27 | 2.2
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Rosa-Luxemburg-Stiftung (Hrsg.): Globalisierung und Geschlecht. Berlin: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15298-globalisierung-und-geschlecht_17403, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 17403
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
CC-BY-NC-SA