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Rezension / 28.07.2026

Vittorio Hösle: Warum wir den Liberalismus reformieren müssen, statt ihn aufzugeben

Baden-Baden, Karl Alber 2026

Ist der Liberalismus noch zu retten? Unbedingt, sagt der Philosoph Vittorio Hösle und unternimmt einen Rettungsversuch. Unser Rezensent Alexander Schwitteck teilt das Anliegen, ist aber dennoch nicht vollständig überzeugt. Zu groß sei die Lücke zwischen den diagnostizierten Problemen und Hösles Reformvorschlägen zur Erneuerung des Liberalismus. 

Eine Rezension von Alexander Schwitteck

Warum sollten wir den Liberalismus reformieren, statt ihn aufzugeben? Diese Frage ist keineswegs suggestiv gemeint. Seit geraumer Zeit werden von links und von rechts Grabreden auf den Liberalismus gehalten. Ihm wird vorgeworfen, die Krisen der Gegenwart verursacht zu haben: politisch, ökonomisch sowie soziokulturell. Besonders der rechte Postliberalismus erfreut sich gegenwärtig wachsender Aufmerksamkeit und Popularität. Seine Protagonist*innen diagnostizieren mit großer Verve die Pathologien der liberalen Moderne: gesellschaftliche Fragmentierung, den Verlust gemeinsamer Sinnhorizonte, die Erosion traditioneller Bindungen und die Vorherrschaft eines entgrenzten asozialen Individualismus. Aus ihrer Sicht sind diese Entwicklungen keine Fehlentwicklungen des Liberalismus, sondern die logische Konsequenz seiner Prinzipien: Liberalism failed![1]

Die neue alte Kritik am Liberalismus

Das Buch des deutsch-amerikanischen Philosophen Vittorio Hösle, Professor an der University of Notre Dame, nimmt die Krisendiagnose des rechten Postliberalismus zum Ausgangspunkt. Am Anfang steht dabei die Auseinandersetzung mit Patrick J. Deneen, Politikwissenschaftler an derselben katholischen Privatuniversität und einer der maßgeblichen Vordenker des Postliberalismus, den Hösle als „geschätzten Kollegen“ bezeichnet (12).

Das mit etwas mehr als 100 Seiten bewusst knapp gehaltene Buch geht auf eine Vortragsreihe zurück, die Hösle im Mai 2025 an der Universität Vita-Salute San Raffaele in Mailand gehalten hat. Angesichts der Tatsache, dass sich „die Krise, zumal in den USA, täglich verschärft“, entschloss er sich, den Text auch in deutscher Sprache zu veröffentlichen (7), um dem allgegenwärtigen Chor, der das Ende des Liberalismus besingt, etwas entgegenzuhalten. Denn diejenigen, die darin munter einstimmen, arbeiten an einer selbsterfüllenden Prophezeiung: „Wir handeln unverantwortlich, wenn wir durch die Verbreitung solcher Überzeugungen zum […] Untergang des Systems beitragen“ (15 f.).

Hösle konzediert, dass die postliberale Kritik in vielerlei Hinsicht richtig liegt. Für ihn zeigen die Krisenphänomene der Gegenwart an, dass es sich nicht nur um eine „Krise der politischen Ordnung handelt, sondern um die Widerlegung der theoretischen Prinzipien, auf denen diese Ordnung beruht“ (12). Dennoch verfehle die Kritik sowohl normativ als auch analytisch das Wesen des Liberalismus. Zwar lobt Hösle ausdrücklich das „scharfe Auge“ Deneens „für die Pathologien der Spätmoderne“, aber diese müssten von den unzulässigen „Verallgemeinerungen und Ungenauigkeiten“ auf der Ebene der „Begriffsbildung“ und „Ideengeschichte“ getrennt werden (14).

Nachdrücklich kritisiert er, dass Deneens Postliberalismus eine „konstruktive Vision“ fehle. Dessen kommunitaristische Wunschvorstellungen, seine Ablehnung der Globalisierung oder auch seine Verklärung des Christentums als Leitkultur blieben zu vage und zu sehr selbst noch in liberalen Denkmustern verhaftet.[2] Was Deneen anbiete, sei daher weit davon entfernt, auch nur den „embryonalen Ansatz” einer neuen positiven Theorie zu liefern. Mit ihm drohe man bloß in ein „primitiveres Stadium“ des Liberalismus zurückzufallen (17).

Verstehen, dann therapieren

Die mangelhafte Beschreibung des Liberalismus durch seine Gegner ist für Hösle ein zentraler Beweggrund für sein Buch. Dementsprechend konzentriert er sich darauf, die Frage zu beantworten, was Liberalismus eigentlich sei. Bevor man zur Therapie der Krise schreite, müsse man grundlegend ansetzen: „diesen Begriff zu verstehen, ist die erste Voraussetzung dafür, die Krise zu mildern“ (7). Erst dann „haben wir eine realistische Chance“, so Hösle, die von „Deneen zutreffend diagnostizierten selbstzerstörerischen Tendenzen zu zähmen und den moralischen Kern des Liberalismus zu retten“ (18).

Doch was meint Hösle mit Liberalismus? Er hat vor allem die moralische Dimension des Liberalismus im Blick, wie er selbst formuliert: „Der Liberalismus ist in meinen Augen nicht einfach eine vorübergehende politische Ideologie, sondern vielmehr Ausdruck zeitloser moralischer Prinzipien, die im 18. Jahrhundert endlich erfasst wurden“ (18 f.).

Diese politik-moralische Engführung des Liberalismus – von Oliver Weber mit Blick auf ein anderes Werk treffend als „Liberalismus bloß der Idee nach“ charakterisiert[3] – abstrahiert notwendigerweise von den realgeschichtlichen Voraussetzungen liberaler Ordnungen und ihrer Selbstdeutung. Dennoch bleibt sie nicht auf den Bereich normativer Theorie beschränkt. Vielmehr manifestiert sie sich in politischen Artefakten wie Verfassungen, durch die sich politische Gemeinschaften ihrer normativen Identität versichern. Für Hösle stellt insbesondere die amerikanische Unabhängigkeitserklärung ein solches Dokument dar. In ihren Leitideen artikulieren sich jene universalen moralischen Prinzipien, die seinem Verständnis zufolge den normativen Kern des Liberalismus bilden. Hösle sieht darin „eine politische Doktrin, in der die dem Menschen als solche zugeschriebenen individuellen Rechte eine grundlegende Rolle spielen und die Rolle des Staates zwar nicht unbedingt auf deren Schutz beschränkt ist, aber doch einen erheblichen Teiler seiner Legitimität daraus ableitet“ (23).

Die überzeugendste philosophische Rechtfertigung dieser Doktrin erkennt Hösle im Liberalismus Immanuel Kants. Zwar habe sich der Liberalismus historisch zunächst in England und Frankreich entfaltet und war in Deutschland erst vergleichsweise spät wirkmächtig geworden, aber seine höchstentwickelte Grundlegung finde er bei Kant. Bei ihm würden die dem Individuum ursprünglich zukommenden Freiheitsrechte – im Sinne vorstaatlicher, gleichsam „quasi-menschenrechtlicher“ Ansprüche[4] – mit dem Prinzip der Volkssouveränität vermittelt, deren Legitimität auf dem vernünftigen Konsens freier und gleicher Bürger beruhe. Gerade diese Verschränkung individueller Freiheitsrechte und kollektiver Selbstgesetzgebung bildet nach Hösle den normativen Kern des Liberalismus. Diese gleiche Freiheit aller stellt dessen konstitutives Prinzip dar (vgl. 25 ff.).

Liberalismus 101 oder wie kann der Liberalismus reformiert werden?

Wer den Liberalismus gegen seine gegenwärtigen Kritiker*innen verteidigen will, muss mehr leisten als eine Rekonstruktion seiner normativen Grundlagen. Entscheidend ist, wie diese unter den Bedingungen der aktuellen Krise erneuert und fortentwickelt werden können. Hösle wendet sich deshalb konsequenterweise den Bereichen zu, in denen er Reformbedarf sieht.

Das betrifft zunächst das Verhältnis von Liberalismus und Kapitalismus. Mit wenigen, aber prägnanten Strichen skizziert Hösle die historische sowie ideengeschichtliche Verflechtung von kapitalistischer Marktwirtschaft und Liberalismus. Im Zentrum seiner Darstellung steht die Einsicht, die sich bereits bei Adam Smith und anderen klassischen Ökonomen findet: dass individuelles Handeln auf der Ebene des gesellschaftlichen Ganzen Wirkungen entfalten kann, die weder beabsichtigt noch aus der Perspektive der einzelnen Akteure vorhersehbar sind. Gerade die Verfolgung partikularer (gar egoistischer) Interessen kann demnach kollektive Wohlfahrt hervorbringen (vgl. 60 ff.). Diese Idee der emergenten sozialen Ordnung bildet für Hösle einen zentralen Baustein des liberalen Denkens und markiert dessen charakteristische Verschiebung von einer intentionalen zu einer systemischen Vorstellung gesellschaftlicher Rationalität. Er lobt ausdrücklich den Preismechanismus und die effiziente Allokation von Gütern durch Märkte. Dabei erkennt er an, dass ungezügelte Märkte zu Monopolbildung und Machtkonzentration führen, die nicht nur den Preismechanismus und Innovationskraft gefährden, sondern auch die moralische DNA des Liberalismus, die gleiche Freiheit.

Dies geschieht nach Hösle primär dann, wenn sich die „kapitalistische Denkweise, nach der man wirtschaftlichen Gewinn anstreben darf, über den Bereich hinaus ausbreitet, in dem sie ihren legitimen Platz hat, und sämtliche Bereiche überschwemmt, Familien zerfrisst, das politische System dazu bewegt, den rechtlichen Rahmen zu ändern, der allein kapitalistische Marktwirtschaft zu etwas macht, was im öffentlichen Interesse ist“ (71 f.). Diese Ökonomisierungsthese gehört schon lange zum Standardrepertoire der zeitgenössischen Kapitalismuskritik, aber ist bereits bei den Modernitätstheoretikern wie Marx und Weber eine bekannte Trope.[5]

Das Kapitel mündet schließlich in einer Auseinandersetzung mit den Einsichten des deutschen Ordoliberalismus. Dessen zentrale Errungenschaften – insbesondere die Einsicht in die Interdependenz der gesellschaftlichen Ordnungen sowie die Überwindung des naiven Laissez-faire-Altliberalismus – würdigt Hösle ausdrücklich (62 ff.). Dass Hösle die Probleme und Grenzen des Ordoliberalismus nicht thematisiert, stellt jedoch ein Versäumnis dar. Unter den Bedingungen von Globalisierung, Digitalisierung und wachsender Ungleichheit stellt sich doch die Frage, ob die ordoliberalen Grundannahmen in ihrer klassischen Gestalt noch hinreichend tragfähig sind.[6] Die Thematisierung dieser Frage bleibt uns Hösle jedoch schuldig.

Bei der Diskussion des Spannungsverhältnisses von Liberalismus und Demokratie ergibt sich ein ähnliches Bild. Präzise arbeitet Hösle heraus, weshalb beide historisch und normativ aufeinander verweisen und angewiesen sind, zugleich jedoch eine strukturelle Spannung zwischen ihnen besteht. Während der Liberalismus die Freiheit des Einzelnen durch vorpolitische Rechte und institutionelle Begrenzungen staatlicher Macht sichern will, gründet Demokratie auf dem Prinzip der Volkssouveränität und der politischen Selbstgesetzgebung.

Die Spannung wird als ein Problem beschrieben, das institutionell moderiert und durch eine ausgewogene Verfassungsordnung (mixed constitution) sogar entschärft werden könne. Offen bleibt hingegen die weiterführende Frage, ob sich in diesem Konflikt nicht ein tieferer Widerspruch des liberalen Projekts selbst artikuliert. Denn wenn demokratische Selbstbestimmung immer wieder an liberal garantierten Grenzen scheitert und umgekehrt liberale Rechte ihre Legitimation letztlich aus demokratischer Zustimmung beziehen, dann handelt es sich nicht bloß um einen Balanceakt zwischen zwei Prinzipien, sondern um eine Dialektik, in der jedes Prinzip die Voraussetzungen des anderen zugleich begründet und untergräbt. Aus diesem Grund kann es für Hösle sowohl „illiberale Demokratien“ als auch einen „undemokratischen Liberalismus“ geben (87).

Hösles entschiedenes Bekenntnis dazu, im Zweifelsfall den liberalen Grundrechten Vorrang einzuräumen, bewegt sich innerhalb eines weithin geteilten liberalen Konsenses. Man wittert hinter zu viel Demokratie die „Tyrannei der Mehrheit“, oder eine „totalitäre Demokratie“. Darauf zu beharren, dass der Liberalismus im Notfall Vorrang vor Demokratie hat, ist deshalb fast schon eine Binse. Stellt man dies jedoch voran, droht man zu erblinden für die Prozesse der „Entdemokratisierung der Demokratie“ durch nicht-majoritäre Gremien und Institutionen wie Verfassungsgerichte, supranationale Institutionen wie die Europäische Kommission, internationale Schiedsgerichte und Zentralbanken.[7] Zwar deutet Hösle diese Probleme in Form der „Expertokratisierung“ (93 f.) oder auch der demokratischen Legitimierung von Richter*innen an (89 f.), aber hier verbleibt die Diskussion auf einer zu allgemeinen Ebene. [8]

Unberücksichtigt bleibt deshalb die Möglichkeit, dass gerade der Vorrang des Liberalismus selbst zum Gegenstand der Kritik werden kann. So lässt sich plausibel argumentieren, dass sich die gegenwärtige Krise der liberalen Demokratie aus einem strukturellen Übergewicht des liberalen gegenüber dem demokratischen Element speist.[9] Die Frage, ob die liberale Demokratie gegenwärtig weniger an einem Defizit des Liberalismus als vielmehr an einer Schwächung ihres demokratischen Moments leidet, bleibt bei Hösle weitgehend ausgeblendet.

Reformieren ja, aber nicht so

In der Gesamtschau sind nahezu alle Argumente für sich genommen plausibel; kaum eine These erscheint grundsätzlich falsch. Die Analyse verbleibt jedoch innerhalb des liberalen Deutungshorizonts und reproduziert dessen Selbstverständnis, anstatt dessen historische und begriffliche Grenzen freizulegen. Dadurch wirkt das Buch fast wie eine Liberalismus-Einführung: eine Explikation liberaler Grundtheoreme, nicht aber deren kritische Prüfung unter den gegenwärtigen Krisenbedingungen.[10]

Hösle löst damit nicht ganz ein, was er verspricht. Zwischen Krisendiagnose und Reformperspektive bleibt eine deutliche Lücke. Seine Vorschläge bleiben, soweit sie überhaupt Kontur gewinnen, konventionell: Sie laufen auf einen status quo ante-Liberalismus hinaus, der den gegenwärtigen Entwicklungen wenig entgegenzusetzen hat. Gerade weil Hösle die theoretische und politische Tiefe der Krise überzeugend herausarbeitet, fällt die Zurückhaltung seiner Reformideen umso stärker ins Gewicht. So entsteht ein Missverhältnis: Hösle zeigt plausibel, warum der Liberalismus seine gegenwärtige Gestalt nicht einfach fortschreiben kann. Weniger klar wird, wie eine Reform aussehen müsste, die über Appelle zur Mäßigung und das Festhalten an tradierten Topoi und Rezepten hinausginge.

Natürlich nickt man beim Lesen vieles ab. Klar, das ist das liberale Einmaleins: Märkte müssen politisch und rechtlich eingehegt werden, um produktiv zu sein; es braucht einen durchsetzungsfähigen Rechtsstaat, der die verfassungsrechtlich verbrieften Freiheitsrechte der Bürger*innen schützt; und diese sollten die positive Freiheit besitzen, vermittelt durch demokratische Repräsentant*innen sowohl Adressat*innen als auch Autor*innen der Gesetze zu sein, die ihr Zusammenleben regeln. Wir laufen Gefahr, bei diesen Aufzählungen einen Slop-Liberalismus zu predigen.[11]

Kehren wir zur Ausgangsfrage zurück: Warum sollte der Liberalismus reformiert werden? Hösle beantwortet die Frage am Ende des Buches negativ: Da man „mit ziemlicher Sicherheit vorhersagen [kann]: Was auch immer ihn [den Liberalismus] ersetzen wird, wird schlimmer sein“ (118). Dieser Satz erinnert an die Attitüde von liberal-demokratischen Politiker*innen, die die Wähler*innen mahnen: Wir sind zwar nicht gut, aber mit denen wird es noch schlimmer. Eine solche defensive Haltung kann keine liberale Antwort auf die gegenwärtige Krise sein.

Das bloße „Schließen der Reihen“ und das Aufzählen liberaler Prinzipien wird nicht funktionieren: weder theoretisch noch in der praktischen Verteidigung der liberalen Errungenschaften. Wenn das Angebot lediglich lautet, dass alles, was nach dem Liberalismus kommt, nur schlechter sein kann, dann kapituliert man bereits davor, einen neuen (Neo-)Liberalismus herauszuarbeiten, den jede Generation – mehr denn je – braucht.[12] Das ist eine intellektuelle Herkulesaufgabe und bis heute die große, nicht bewältigte Herausforderung zur Erneuerung des Liberalismus.


Anmerkungen:

[1] Deneen, Patrick (2018): Why Liberalism Failed, New Haven: Yale University Press.

[2] Deneen, Patrick (2023): Regime Change. Towards a Postliberal Future, New York: Sentinel.

[3] Weber, Oliver (2023): Liberalismus als bloße Idee betrachtet: Rezension zu „Was ist Liberalismus?“ von Elif Özmen, in: Soziopolis, online unter: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0168-ssoar-90235-8 [letzter Zugriff: 15.07.2026]

[4] Höffe, Otfried (2018): „Das Angeborene Recht ist Nur ein Einziges“. Hat Kant eine Philosophie der Menschenrechte?, in: Reza Mosayebi (Hrsg.) Kant und Menschenrechte. Berlin: De Gruyter, S. 37–48.

[5] Vgl. vor allem Sandel, Michael (2012): What money can't buy: The moral limits of markets, London: Macmillan.

[6] Für eine kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Spielart des Neoliberalismus vgl. Biebricher, Thomas (2019): Die politische Theorie des Neoliberalismus, Berlin: Suhrkamp.

[7] Vgl. Manow, Philip (2020): (Ent-)Demokratisierung der Demokratie, Berlin: Suhrkamp.

[8] Vgl. Koschorke, Albrecht (2026): Souveränität der Vernunft. Die kulturellen Anfänge des Liberalismus, Frankfurt am Main: Suhrkamp.

[9] Vgl. Mouffe, Chantal (2000): The Democratic Paradox, London: Verso; Manow, Philip (2024): Unter Beobachtung: Die Bestimmung der liberalen Demokratie und ihrer Freunde, Berlin: Suhrkamp.

[10] Vgl. zu dieser Problematik Schwitteck, Alexander (2026): Die Spätphase der liberalen Demokratie?, in: Fücks, Ralf, Jaroslaw Kuisz und Karolina Wigura (Hrsg.): Ende des liberalen Zeitalters? Krise und Erneuerung der freiheitlichen Demokratie, Bielefeld: transcript.

[11] Vgl. Schwitteck, Alexander (2025): Wider den Slop-Liberalismus. I, in: aevum 01/20251 (1), S. 8-–10.

[12] Vgl. Kolev, Stefan (2022): Giftschrank oder Schatztruhe? Warum jede Generation ihren eigenen Neoliberalismus benötigt, in: Fücks, Ralf und Manthe Rainald (Hg.): Liberalismus neu denken. Freiheitliche Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit. Bielefeld: transcript. S. 59–64.



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