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/ 20.06.2013
Paolo Mancini

Mediensystem und journalistische Kultur in Italien

Berlin: Vistas 2005 (European Journalism Review Series 6); 161 S.; 12,- €; ISBN 3-89158-403-2
Der in Perugia lehrende Politikwissenschaftler Mancini legt in seiner kurzgefassten Publikation einen systematischen Überblick über das gegenwärtige italienische Mediensystem vor. Ausgehend vom Klientelismus und Familismus als den Strukturdeterminanten der italienischen politischen Kultur diskutiert Mancini deren Konsequenzen für die Organisation und Funktion der italienischen Massenmedien. Die Entwicklung der Tagespresse und der veränderten italienischen Fernsehlandschaft seit den 80er-Jahren werden ebenso angesprochen wie die Institutionalisierungsprozesse des italienischen Journalismus. Die Darstellungen werden durch umfangreiches statistisch aufbereitetes Material empirisch gestützt. Bedauernswert mag es für den Leser erscheinen, dass die Rubriken Kino, Buchverlage und neue Technologien in dem schmalen Band nicht dargestellt werden.
Volker Dreier (VDR)
Priv.-Doz. Dr., wiss. Angestellter, Forschungsinstitut für Soziologie, Universität zu Köln.
Rubrizierung: 2.612.22 Empfohlene Zitierweise: Volker Dreier, Rezension zu: Paolo Mancini: Mediensystem und journalistische Kultur in Italien Berlin: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24799-mediensystem-und-journalistische-kultur-in-italien_28669, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 28669 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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