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/ 20.06.2013
Jürgen Bruhn

Raubzug der Manager oder Die Zerstörung des Sozialstaats

Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt 2005; 222 S.; brosch., 18,- €; ISBN 3-434-50595-4
Kritische Beschreibungen der neuen Formen des global operierenden Kapitalismus und seiner Manager nehmen zu. Ob „Raubtierkapitalismus“ (Altkanzler Helmut Schmidt) oder „Heuschreckenschwärme“ (Vizekanzler Franz Müntefering) – auch vonseiten der Politik werden jetzt deutlicher die Folgen einer allein am Shareholder Value ausgerichteten Ökonomie wahrgenommen und ausgesprochen. Mit diesen Phänomenen hatte sich der Autor bereits in seiner 1989 erschienenen Streitschrift auseinander gesetzt (siehe hierzu ZPol 2/98: 680). Dieses Buch stellt eine aktualisierte Fassung der früheren Publikation dar, in der Bruhn u. a. auf die neuesten Manager-Skandale eingeht und aktuelle Entwicklungen der sozialen Bewegungen gegen den globalen Kapitalismus aufgreift.
Thomas Mirbach (MIR)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Lawaetz-Stiftung Hamburg, Lehrbeauftragter, Institut für Politische Wissenschaft, Universität Hamburg.
Rubrizierung: 2.222.22.342 Empfohlene Zitierweise: Thomas Mirbach, Rezension zu: Jürgen Bruhn: Raubzug der Manager oder Die Zerstörung des Sozialstaats Leipzig: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24382-raubzug-der-manager-oder-die-zerstoerung-des-sozialstaats_28119, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 28119 Rezension drucken
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