/ 17.06.2013
Sabine Soluk
Rechtsstellung und Tätigkeitsfelder der kommunalen Frauenbeauftragten in Niedersachsen. Mit empirischer Untersuchung
Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2001 (Europäische Hochschulschriften: Reihe II, Rechtswissenschaft 3069); XVI, 235 S.; brosch., 42,95 €; ISBN 3-631-36886-0Rechtswiss. Diss. Osnabrück; Gutachter: J. Ipsen, B. Stüer. - 1993 wurde in Niedersachsen die Bestellung einer hauptberuflich tätigen Frauenbeauftragten für alle Gemeinden ab 10000 Einwohnern gesetzlich vorgeschrieben. Gegen diese Regelung wurde kommunale Verfassungsbeschwerde eingelegt und die zuständigen Gerichte erklärten sie teilweise für verfassungswidrig, sodass 1996 eine Neuregelung erfolgte. Die zweigeteilte Arbeit setzt sich im ersten Abschnitt mit diesem Urteil auseinander und analysiert aus vornehmlich juristischer Perspektive die Rechtsstellung der Frauenbeauftragten. Der zweite Teil bietet die Ergebnisse einer Befragung von kommunalen Frauenbeauftragten über ihre Tätigkeitsfelder, Arbeitsbedingungen, Zusammenarbeit innerhalb der Behörde und mit anderen Verwaltungen usw.; die Auswertung beschränkt sich allerdings auf eine Aneinanderreihung der ermittelten Häufigkeitsverteilungen.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.325 | 2.36
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Sabine Soluk: Rechtsstellung und Tätigkeitsfelder der kommunalen Frauenbeauftragten in Niedersachsen. Frankfurt a. M. u. a.: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15190-rechtsstellung-und-taetigkeitsfelder-der-kommunalen-frauenbeauftragten-in-niedersachsen_17262, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 17262
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
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