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/ 18.06.2013
Jutta Limbach

Die Demokratie und ihre Bürger. Aufbruch zu einer neuen politischen Kultur

München: C. H. Beck 2003 (Krupp-Vorlesungen zu Politik und Geschichte am Kulturwissenschaftlichen Institut im Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen 4); 166 S.; geb., 16,90 €; ISBN 3-406-51061-2
Angesichts des oft diagnostizierten zunehmenden Bedeutungsverlustes des Nationalstaates infolge der Globalisierung wird nicht selten verlangt, das deutsche Grundgesetz zu reformieren. Dies sei aber keineswegs der richtige Weg zur Lösung der derzeitigen Probleme, so Limbach. Vielmehr sei die Verfassung offen genug formuliert, um auch den aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen gerecht zu werden. Dennoch seien die aktuellen Probleme eine Herausforderung für die Demokratie. Die ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts zeigt, vor welchen Schwierigkeiten Deutschland aus ihrer Sicht derzeit steht und geht dabei auch auf die Probleme der europäischen Einigung ein. Um diese zu lösen, müsse sich eine neue politische Kultur herausbilden; insbesondere ein aktives bürgerschaftliches Engagement sei ein wesentliches Element einer lebendigen Demokratie.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.352.32.331 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Jutta Limbach: Die Demokratie und ihre Bürger. München: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/19837-die-demokratie-und-ihre-buerger_23091, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 23091 Rezension drucken
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