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/ 19.06.2013
Manuel Castells

Die Internet-Galaxie. Internet, Wissenschaft und Gesellschaft. Übersetzt von Reinhart Kößler

Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2005; 296 S.; brosch., 24,90 €; ISBN 3-8100-3593-9
Diese 2001 im englischen Original erschienene Monografie stellt eine Ergänzung der Analysen dar, die Castells in seiner enzyklopädischen Trilogie über die Informationsgesellschaft (1996-1998) vorgelegt hat. Die Einführung der dem Internet zugrunde liegenden Technologien führe ebenso zur Herausbildung einer neuen Gesellschaftsform – der Netzwerkgesellschaft – wie einer neuen Wirtschaftsform. Weil sich aus der kommunikativen Anwendung dieser neuen Technologie durch die Nutzer neue soziotechnologische Muster herausbilden und das Internet eine „besonders formbare Technologie ist, dazu disponiert, durch ihre soziale Praxis zutiefst modifiziert zu werden“ (12), sei unser Wissen über die Folgen dieser Innovation begrenzt. Castells diskutiert in ausdrücklich analytischer Einstellung – und primär auf Basis von Daten über die Situation in den USA bis 2001 – Tendenzen ebenso im Bereich von Wirtschaft, Arbeit und Kapitalmärkten wie mit Blick auf politische Implikationen, sozialräumliche Verteilung der Nutzung und Fragen der sozialen Exklusion.
Thomas Mirbach (MIR)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Lawaetz-Stiftung Hamburg, Lehrbeauftragter, Institut für Politische Wissenschaft, Universität Hamburg.
Rubrizierung: 2.222.2 Empfohlene Zitierweise: Thomas Mirbach, Rezension zu: Manuel Castells: Die Internet-Galaxie. Wiesbaden: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/21262-die-internet-galaxie_24817, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 24817 Rezension drucken
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