Skip to main content
/ 03.06.2013
Alexander Hirsch

Die Kontrolle der Nachrichtendienste. Vergleichende Bestandsaufnahme, Praxis und Reform

Berlin: Duncker & Humblot 1996 (Schriften zum Öffentlichen Recht 711); 339 S.; 86,- DM; ISBN 3-428-08823-9
Diss. München; Erstgutachter: R. Scholz. - Im ersten Teil werden die bestehenden deutschen Dienste beschrieben und in ihren Funktionen verglichen. In einem weiteren deskriptiven Abschnitt zieht Hirsch Vergleiche zwischen den deutschen Nachrichten- und Geheimdiensten und ihren Gegenstücken in Israel, Norwegen, den Niederlanden, Österreich, Frankreich, Italien, den Vereinigten Staaten von Amerika, Großbritannien und Kanada. Der Schwerpunkt liegt dabei immer auf der Frage: Wie wird die Kontrolle der Geheimdienste hergestellt, wie wird sie exekutiert? Im zweiten Teil seiner Untersuchung kommt der Autor somit fundiert zu dem Schluß, daß die deutschen Kontrollinstanzen und hier vor allem die Parlamentarische Kontrollkommission (PKK) mit "strukturellen Schwächen" (308) behaftet sind. Der Vorschlag zur verbesserten Kontrolle der Dienste zielt insofern auf eine erweiterte Kontrolle durch die PKK, denn "praktisch [...] läuft die allgemeine parlamentarische Kontrolle weitgehend leer" (323).
Axel Gablik (AG)
Dr., Historiker.
Rubrizierung: 2.324 Empfohlene Zitierweise: Axel Gablik, Rezension zu: Alexander Hirsch: Die Kontrolle der Nachrichtendienste. Berlin: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/2382-die-kontrolle-der-nachrichtendienste_3051, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 3051 Rezension drucken
CC-BY-NC-SA