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/ 17.06.2013
Regina Riepe / Gerd Riepe

Fremd ist der Fremde nur in der Fremde. Argumente gegen Rassismus

Göttingen: Lamuv 2001 (Lamuv Taschenbuch 299); 160 S.; 9,10 €; ISBN 3-88977-601-9
Die Psychologin Riepe und der Pädagoge Riepe stellen (unter dem Motto des bekannten Zitates von Karl Valentin) etwa 30 gängige "Thesen" der Fremdenfeindlichkeit und des Rassismus zur Diskussion. Auf eine für jedes Alter verständliche Weise liefern sie Argumente gegen alltägliche fremdenfeindliche Parolen und Vorbehalte. Dafür haben sie eine Fülle von Zitaten verschiedener Politiker, Intellektueller und Schriftsteller sowie Auszüge aus Zeitungen, Liedern und Büchern, Statistiken und Karikaturen bearbeitet und thematisch geordnet. Durch die Begriffsklärung von gängigen juristischen Termini wie Staatsangehörigkeit/Staatsbürgerschaft oder ius sanguinis/ius soli und die Auflistung der Bedeutungen von Worten wie Integration, Vorurteile, Neger oder Schwarze richtet sich dieses Taschenbuch vor allem an Jugendliche, die es im Schulunterricht oder im Alltag gut gebrauchen könnten, nichtsdestoweniger aber auch an Erwachsene, die eine argumentative Auseinandersetzung mit dem Thema bisweilen verpasst haben. Nach Themen geordnete Internetadressen und Literaturhinweise sollen weiterhin zur Aufklärung dienen.
Deliana Popova (DP)
Dipl.-Politologin.
Rubrizierung: 2.35 Empfohlene Zitierweise: Deliana Popova, Rezension zu: Regina Riepe / Gerd Riepe: Fremd ist der Fremde nur in der Fremde. Göttingen: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15062-fremd-ist-der-fremde-nur-in-der-fremde_17103, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 17103 Rezension drucken
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