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/ 11.06.2013
Martina Sauer

Gesellschaftliche Steuerungschancen durch Eliteintegration? Kommunikation und Kooperation bundesdeutscher Funktionsträger vor dem Hintergrund funktionaler Differenzierung

Opladen: Leske + Budrich 2000 (Schriftenreihe Interdisziplinäre Organisations- und Verwaltungsforschung 4); 327 S.; kart., 59,- DM; ISBN 3-8100-2524-0
Politikwiss. Diss. Potsdam; Gutachter: W. Bürklin, W. Jann. – In der aus der Potsdamer Elitenstudie 1995/96 hervorgegangenen Arbeit wird gefragt, inwieweit das politische System gesellschaftliche Prozesse in hochdifferenzierten Demokratien zu steuern vermag. Ausgehend von der Diskussion system-, steuerungs- und elitentheoretischer Zusammenhänge werden Anpassungsdefizite staatlicher Steuerungsmechanismen resümiert, die als "Sprachbarrieren zwischen Teilsystemen" (275) bezeichnet werden. Hieran anknüpfend formuliert die Autorin ein eigenständiges Modell politischer Steuerung, das auf dem Konzept kooperierender Verhandlungssysteme zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Funktionseliten basiert. Empirisch überprüft wird der Ansatz auf der Datenbasis der Potsdamer Elitenstudie, wobei ein besonderes Augenmerk auf die ostdeutschen Eliten gelegt wird.
Christoph Emminghaus (cem)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.331 Empfohlene Zitierweise: Christoph Emminghaus, Rezension zu: Martina Sauer: Gesellschaftliche Steuerungschancen durch Eliteintegration? Opladen: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10267-gesellschaftliche-steuerungschancen-durch-eliteintegration_12148, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 12148 Rezension drucken
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