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/ 04.06.2013
Jens Garling

Interaktives Fernsehen in Deutschland

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 1997 (Europäische Hochschulschriften: Reihe XL, Kommunikationswissenschaft und Publizistik 67); XVI, 174 S.; brosch., 65,- DM; ISBN 3-631-31870-7
Die Arbeit beleuchtet das Thema aus verschiedenen Perspektiven: Im theoretischen Teil beginnt der Autor mit einer Definition des Begriffs des "Interaktiven Fernsehens", das insbesondere durch den "Dialog" gekennzeichnet sei, d. h. dadurch, daß Kommunikationsinhalte von beiden Kommunikationsteilnehmern sowohl rezipiert als auch emittiert werden können. Dabei unterscheidet der Autor zwischen Mensch-Mensch-Dialogen und Mensch-Maschine-Dialogen. Diese gliedert er anhand der Anzahl der eingesetzten "Wahrnehmungskanäle" (auditiv, visuell, taktil usw.) in verschiedene "Interaktionslevel" und ordnet diesen die verschiedenen interaktiven Angebote zu. Die weiteren Abschnitte des Buches beschäftigen sich mit den technischen Voraussetzungen und Möglichkeiten interaktiver Angebote, deren Inhalten (Tele- und Homeshopping, Sendungen mit Zuschauerbeteiligung, [Near-]Video-on-Demand, Interaktive Lernprogramme und Spielfilme, Videotext), der Rezeption (insbesondere Akzeptanzbewertung) sowie in knapper Form mit rechtlichen, politischen und wirtschaftlichen Aspekten. Zudem werden einzelne Projekte in Deutschland und den USA vorgestellt.
Silke Becker (Be)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.333 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Jens Garling: Interaktives Fernsehen in Deutschland Frankfurt a. M. u. a.: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/5305-interaktives-fernsehen-in-deutschland_6970, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 6970 Rezension drucken
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