/ 21.06.2013
Ulrich Jan Schröder
Kriterien und Grenzen der Gesetzgebungskompetenz kraft Sachzusammenhangs nach dem Grundgesetz
Berlin: Duncker & Humblot 2007 (Münsterische Beiträge zur Rechtswissenschaft 180); 443 S.; 98,- €; ISBN 978-3-428-12468-8Rechtswiss. Diss. Münster; Gutachter: D. Ehlers. – Die Verteilung der Gesetzgebungskompetenzen zwischen Bund und Ländern ist für den Bundesstaat von grundlegender Bedeutung. Nach Meinung des Autors existieren zentripetale Tendenzen, so habe die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts den Weg zum unitarischen Bundesstaat geebnet. Schröder fragt, inwieweit es gerechtfertigt ist, die Gesetzgebungskompetenzen des Grundgesetzes mithilfe der Auslegung kraft Sachzusammenhangs auszudehnen. Dabei werden Kriterien untersucht, die zur Disziplinierung der Auslegung beitragen sollen. Die Arbeit ist aufgrund ihres Inhalts und auch des sprachlichen Duktus in erster Linie für Juristen geeignet.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.32
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Ulrich Jan Schröder: Kriterien und Grenzen der Gesetzgebungskompetenz kraft Sachzusammenhangs nach dem Grundgesetz Berlin: 2007, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/28800-kriterien-und-grenzen-der-gesetzgebungskompetenz-kraft-sachzusammenhangs-nach-dem-grundgesetz_33979, veröffentlicht am 09.05.2008.
Buch-Nr.: 33979
Inhaltsverzeichnis
Rezension drucken
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
CC-BY-NC-SA