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/ 21.06.2013
Lutz Stratmann

Kunst und Landespolitik

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2007 (Juristische Studiengesellschaft Hannover 42); 22 S.; 8,- €; ISBN 978-3-8329-2828-5
Im Rahmen der Vortragsreihe „Rechtliche Gesichtspunkte der Landespolitik“ der Juristischen Gesellschaft Hannover referiert der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur über die Kulturpolitik Niedersachsens. Wie im Grundgesetz und den Landesverfassungen bestimmt, sei es das Ziel des modernen Staates, der Kultur und Kunst Planungssicherheit bei gleichzeitiger Autonomie zuzusichern. So baue die regionalisierte Kulturpolitik Niedersachsens bei der Vergabe der Fördermittel auf der Meinung von fachlichen Gremien und Kunstvereinen auf. Besonders betont Stratmann die Förderungen in den Bereichen Literatur und Musik. Sein Ministerium betrachtet der Minister dabei eher „als Schnittstelle, als Berater und Vermittler für lokale Akteure, Verbände und Träger von Kultureinrichtungen“ (14). Die zukünftige Kulturpolitik solle von „Creative Governance“ getragen werden, die sich auf die „Vermittlung und Steuerung dieser vielen unterschiedlichen Interessen im kulturellen Feld“ (20) konzentriere.
Jost Wübbeke (JW)
Student, Lehrstuhl für Internationale Politik, Ruhr-Universität Bochum.
Rubrizierung: 2.3252.32 Empfohlene Zitierweise: Jost Wübbeke, Rezension zu: Lutz Stratmann: Kunst und Landespolitik Baden-Baden: 2007, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/28112-kunst-und-landespolitik_33051, veröffentlicht am 31.03.2008. Buch-Nr.: 33051 Rezension drucken
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