/ 11.06.2013
Haug von Kuenheim
Marion Dönhoff
Reinbek: Rowohlt Taschenbuch Verlag 1999 (rowohlts monographien); 152 S.; 12,90 DM; ISBN 3-499-50625-4Von Kuenheim, langjähriger Mitarbeiter der "Zeit", schildert in seiner Kurzbiographie die Herkunft und den ungewöhnlichen Werdegang der Marion Gräfin Dönhoff: Einem alten ostpreußischen Adelsgeschlecht entstammend, absolviert sie in Berlin als einziges Mädchen in einer Jungenklasse das Abitur. Nach ihrem Studium der Volkswirtschaft in Frankfurt a. M. und Basel promoviert sie, übernimmt dann jedoch ungeachtet ihrer Vorliebe für die Wissenschaft die Verwaltung des ausgedehnten Familienbesitzes in Ostpreußen. Sie bewegt sich innerhalb des Kreises der Widerstandskämpfer gegen Hitler und überlebt den 20. Juli. Zu Pferde flieht sie vor den anrückenden sowjetischen Truppen nach Westen und wird dort in der Nachkriegszeit Journalistin bei der Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit", der sie zunächst als Autorin, dann als Chefredakteurin und Herausgeberin ihr spezifisches Gepräge verleiht.
Julia Schmidt-Häuer (JSH)
Dr., Referentin im wissenschaftlichen Dienst der SPD-Bürgerschaftsfraktion in Bremen.
Rubrizierung: 2.3 | 2.333
Empfohlene Zitierweise: Julia Schmidt-Häuer, Rezension zu: Haug von Kuenheim: Marion Dönhoff Reinbek: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10809-marion-doenhoff_12781, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 12781
Rezension drucken
Dr., Referentin im wissenschaftlichen Dienst der SPD-Bürgerschaftsfraktion in Bremen.
CC-BY-NC-SA