/ 18.06.2013
Eugen Buß
Regionale Identitätsbildung. Zwischen globaler Dynamik, fortschreitender Europäisierung und regionaler Gegenbewegung. Die Bedeutung für Westfalen
Münster/Hamburg/London: Lit 2002 (Schriftenreihe der Stiftung Westfalen-Initiative 2); 64 S.; brosch., 9,90 €; ISBN 3-8258-6342-5Trotz oder wegen der immer weiter voranschreitenden Globalisierungsprozesse gewinnen die Regionen wieder zunehmend an Bedeutung. Dabei soll die Identifikation mit der eigenen Herkunftsregion den Menschen die Orientierung in einer zunehmend unübersichtlich gewordenen Welt erleichtern und zugleich Quell eines über das individuelle Selbstbewusstsein hinausgehenden Selbstwertgefühls sein, so der Ansatzpunkt des Autors. Zugleich sei eine eigene unverwechselbare Identität einer Region ein nicht zu unterschätzender Standortvorteil im Wettbewerb der Regionen eines vereinten Europas. Wie dies insbesondere für Westfalen zu verstehen sei und welche Merkmale die westfälische Identität ausmachen, entwickelt der Autor in diesem schmalen Buch; es handelt sich um die Dokumentation eines Vortrags, den er im April 2002 auf einer Veranstaltung der Stiftung Westfalen-Initiative gehalten hat.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.35 | 2.331 | 2.325
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Eugen Buß: Regionale Identitätsbildung. Münster/Hamburg/London: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/19017-regionale-identitaetsbildung_22075, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 22075
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
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