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/ 04.06.2013
Wolfgang Huber

Staat und Kirche in Brandenburg. Grundsätzliches und Aktuelles

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 1997 (Veröffentlichungen der Potsdamer Juristischen Gesellschaft 2); 27 S.; 18,90 DM; ISBN 3-7890-4560-8
Der Text geht zurück auf einen Vortrag des Autors - evangelischer Bischof in Berlin-Brandenburg sowie Hochschullehrer in Berlin und Heidelberg -, den er auf Einladung der Potsdamer Juristischen Gesellschaft im September 1996 in Potsdam gehalten hat. Anlaß hierfür bot die Unterzeichnung des Kirchenvertrages in Brandenburg im November 1996 im Brandenburger Dom. Zunächst wird das Verhältnis von Staat und Kirche aus theologischer Perspektive beleuchtet. Dabei verweist Huber u. a. auf die Demokratie-Denkschrift der EKD von 1985, worin "die Affinität zwischen dem christlichen Glauben und den Grundlagen des freiheitlichen und demokratischen Rechtsstaats – verankert im Begriff der Menschenwürde – sowie ebenso die bleibende Notwendigkeit einer kritischen Loyalität der Kirche mit diesem Staat" (11) unterstrichen wird. Bevor der Autor das Verhältnis von Staat und Kirche in Brandenburg sowie die strittige Frage des Religionsunterrichtes in den Schulen behandelt, geht er kurz auf die Grundbestimmungen des Verhältnisses von Staat und Kirche in der Bundesrepublik ein.
Sabine Steppat (Ste)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.352.325 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Wolfgang Huber: Staat und Kirche in Brandenburg. Baden-Baden: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/4934-staat-und-kirche-in-brandenburg_6501, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 6501 Rezension drucken
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