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/ 18.06.2013
Hans-Peter Müller / Horst-Udo Niedenhoff / Manfred Wilke

ver.di: Porträt und Positionen

Köln: Deutscher Instituts-Verlag 2002; 360 S.; brosch., 28,- €; ISBN 3-602-14588-3
Im März 2001 fusionierten die fünf Gewerkschaften ÖTV, DAG, HBV, IG Medien und die Deutsche Postgewerkschaft zur größten Einzelgewerkschaft der Welt: ver.di. Die Gründung dieser Multibranchengewerkschaft hat die Machtverteilung im DGB stark verändert, zugleich die Konkurrenz der Gewerkschaften um den Dienstleistungssektor verschärft und dem Staat sowie den Arbeitgebern einen neuen mächtigen Tarifpartner beschert. Um ein genaueres Profil von ver.di zu erhalten, haben die Gewerkschaftsforscher den Entstehungsprozess sowie die inhaltlichen Positionen zur Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik eingehend untersucht. Ergänzt wird diese Analyse durch einen umfangreichen Anhang zu Personen, Strukturen und Zahlen der Gründungsgewerkschaften und von ver.di. Damit ist die Studie zugleich ein nützliches Handbuch für alle an den Gewerkschaften Interessierten.
Christoph Busch (CHB)
Dr., Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen.
Rubrizierung: 2.331 Empfohlene Zitierweise: Christoph Busch, Rezension zu: Hans-Peter Müller / Horst-Udo Niedenhoff / Manfred Wilke: ver.di: Porträt und Positionen Köln: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/19236-verdi-portraet-und-positionen_22342, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 22342 Rezension drucken
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