/ 05.06.2013
Gabriele Cleve
Völkisches Denken im Alltag. Materialband. Alltägliche Interviews mit zehn deutschen Bürgerinnen und Bürgern
Duisburg: DISS 1997; 158 S.; 30,- DM; ISBN 3-927388-58-0Das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung legt mit dieser Sammlung von Interviews die Grundlage für eine Fortsetzung des Projektes "BrandSätze. Rassismus im Alltag" aus dem Jahr 1992. Ziel dieses Projektes war es, in der Bevölkerung verbreitete rassistische Diskurse sichtbar zu machen. In den zehn Tiefeninterviews, deren nicht redigierte Mitschriften hiermit vorgelegt werden, wurden die Themen "Wohnumgebung, 'AusländerInnen', Deutschland und Deutsch sein, Europa, Militarisierung, Handlungsmöglichkeiten, rechte Parteien" angesprochen, um "mögliche Verstrickungen in völkisches Denken herauszuarbeiten" (6). Für die Gespräche wurden zehn Menschen deutscher Herkunft nach Alter, Geschlecht und Schulausbildung, unterschieden wurde hierbei zwischen Akademikern und Nicht-Akademikern, ausgewählt, die in einem Dorf am Niederrhein beziehungsweise in Ruhrgebietsstädten wohnen.
Julia von Blumenthal (JB)
Prof. Dr., Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin.
Rubrizierung: 2.35
Empfohlene Zitierweise: Julia von Blumenthal, Rezension zu: Gabriele Cleve: Völkisches Denken im Alltag. Duisburg: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/6824-voelkisches-denken-im-alltag_9168, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 9168
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Prof. Dr., Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin.
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