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/ 18.06.2013
Sylvia Meichsner

Zwei unerwartete Laufbahnen. Die Karriereverläufe von Gerhard Schröder und Joschka Fischer im Vergleich

Marburg: Tectum Verlag 2002; 194 S.; kart., 25,90 €; ISBN 3-8288-8412-1
Mit Gerhard Schröder und Joschka Fischer haben zwei Persönlichkeiten höchste politische Ämter der Bundesrepublik erreicht, deren Werdegang in hohem Maße von den sonst gesellschaftlich üblichen Voraussetzungen für diese Positionen abzuweichen scheint. Mithilfe des Bourdieu'schen Konzepts der Akkumulation von sozialem, ökonomischem und kulturellem Kapital will die Autorin zeigen, dass diese Karrieren - trotz ihrer Ungewöhnlichkeit - durchaus erklärbar sind. Damit will sie zugleich deutlich machen, wie solche Biografien erst durch das Zusammenwirken von gesellschaftlichen, individuellen und milieuspezifischen Faktoren möglich sind. Als Datengrundlagen fungierten neben Literatur und Medienanalysen je vier Experteninterviews mit Informanten aus dem persönlichen Umfeld der beiden Politiker Inhaltsübersicht: 2. Die Theorie der symbolischen Formen; 3. Spielregeln, Akteure und „enjeux" im Feld der Politik; 4. Präzisierungen zum politischen Feld in Deutschland; 5. Dokumentation des Forschungsprozesses; 6. „Le grand flou": Gerhard Schröder; 7. „The country's leading green": Joschka Fischer.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.3312.352.3 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Sylvia Meichsner: Zwei unerwartete Laufbahnen. Marburg: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/19021-zwei-unerwartete-laufbahnen_22085, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 22085 Rezension drucken
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