/ 03.06.2013
David Schoenbaum / Elizabeth Pond
Annäherung an Deutschland. Die Strapazen der Normalität. Aus dem Amerikanischen von Tamara Schoenbaum-Holtermann
Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt 1997; 366 S.; geb., 44,- DM; ISBN 3-421-05065-1Mit den deutschen Verhältnissen vertraut, aber gleichwohl aus einer US-amerikanischen Distanz, zeichnen Schoenbaum, Professor für Geschichte an der University of Iowa und Pond, Journalistin beim Washington Quarterly, ihr Bild von Deutschland nach der Vereinigung am Ende des ausgehenden 20. Jahrhunderts. In zuweilen ironischer, essayistisch-unterhaltsamer Weise werden Themen wie die Leistungen der deutschen Wirtschaft, die Außenpolitik oder der gesellschaftliche Wandel im Zuge bzw. als Konsequenz der Vereinigung behandelt. Außerdem geht es auch um vermeintlich deutsche Eigenschaften wie z. B. Gründlichkeit und Perfektionsstreben. Das Buch schließt mit einem neunseitigen Sach- und Personenregister.
Die Ausführungen leiden z. T. unter der Tendenz zur Verallgemeinerung, was im Abschnitt "III. Industriepark oder Freizeitpark?" (vor allem 96-99) besonders deutlich wird.
Petra Beckmann-Schulz (Bm)
Dr., Politikwissenschaftlerin.
Rubrizierung: 2.3 | 2.313 | 4.21 | 3.7 | 2.342 | 2.35
Empfohlene Zitierweise: Petra Beckmann-Schulz, Rezension zu: David Schoenbaum / Elizabeth Pond: Annäherung an Deutschland. Stuttgart: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/3196-annaeherung-an-deutschland_4189, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 4189
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Dr., Politikwissenschaftlerin.
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