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/ 03.06.2013
Mahmoud Hussein

Die Südseite der Freiheit. Die Genese des Individuums in der Dritten Welt

Wien: Passagen Verlag 1998 (Passagen Zeitgeschehen); 182 S.; brosch., 38,- DM; ISBN 3-85165-248-7
Die französische Erstausgabe dieses Buchs erschien bereits 1989 und wurde 1993 mit einem zusätzlichen Nachwort neu aufgelegt. Auf dieser Ausgabe basiert die deutsche Übersetzung. Der Autor diagnostiziert in seinem Essay das Entstehen eines neuen gesellschaftlichen Phänomens in der Dritten Welt, welches im Westen noch nicht zur Kenntnis genommen wird: das Konzept eines modernen Individuums, das noch nicht zum Bürger geworden ist, aber den Status des Stammesmitglieds und unterworfenen Subjekts schon hinter sich gelassen hat. Das Heranreifen dieses Bewußtseins wird in Husseins Essay mit allen politischen, religiösen, ethischen und sozialen Aspekten geschildert. Das Buch beruht jedoch nicht auf empirischen Fallstudien. Der Autor hat vielmehr Erzählungen, Romane, Lieder und Filme ausgewertet, um seine Thesen zu untermauern.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.442.23 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Mahmoud Hussein: Die Südseite der Freiheit. Wien: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/3412-die-suedseite-der-freiheit_4490, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 4490 Rezension drucken
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