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/ 06.06.2013
Ina Hartwig / Ingrid Karsunke / Tilman Spengler (Hrsg.)

Gott ist tot und lebt

Berlin: Rowohlt 2002 (Kursbuch 149); 170 S.; 9,- €; ISBN 3-87134-149-5
Diese Aufsätze handeln weniger von Gott als vielmehr von dem Verhältnis der Religion(en) zu Staat, Gesellschaft und Politik. Die Autoren - Journalisten und Wissenschaftler - analysieren, in welchem Maße nicht nur islamische, sondern auch westliche und osteuropäische Gesellschaften noch heute mit religiösen Bewegungen verknüpft sind und welche Probleme diese Verknüpfungen mit sich bringen. Aus dem Inhalt: Christian Bommarius: Kirche ohne Schatten. Macht und Frömmigkeit in der Bundesrepublik (17-25); Jürgen Busche: Ohne Weihe. Noch einmal zu Nietzsches Wort "Gott ist tot" (27-32); Claus Leggewie: Die amerikanisierte Religion (45-56); Sylke Tempel: Wo Gottesmänner entscheiden. Israel und seine Gesetze (57-68); Christian Geyer: Vom Recht der Pilatus-Frage. Religiöse Wahrheiten bei Jürgen Habermas, Richard Rorty und William James (81-87); Martin Pollack: Trotyl für den lieben Gott. Polens katholische Résistance und Renaissance (89-96); Barbara Kerneck: Auf dem hohen Ufer. Staat und Kirche in Russland (97-106); Werner Schiffauer: Alles ist eines. Demokratische Kultur und extremistischer Islam (107-120).
Natalie Wohlleben (NW)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.232.352.642.632.62 Empfohlene Zitierweise: Natalie Wohlleben, Rezension zu: Ina Hartwig / Ingrid Karsunke / Tilman Spengler (Hrsg.): Gott ist tot und lebt Berlin: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/8833-gott-ist-tot-und-lebt_20464, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 20464 Rezension drucken
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