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/ 11.06.2013
Die Gruppe von Lissabon

Grenzen des Wettbewerbs. Die Globalisierung der Wirtschaft und die Zukunft der Menschheit. Mit einem Vorwort von Ernst Ulrich von Weizsäcker. Aus dem Amerikanischen von Vicente Colon und Katrin Grüber

München: Luchterhand 1997; 223 S.; 36,- DM; ISBN 3-630-87987-X
Zur Gruppe von Lissabon gehören Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen sowie Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft aus Westeuropa, Japan und Nordamerika. Dieses Manifest der 1992 von Ricardo Petrella gegründeten Gruppe faßt ihre grundlegenden Positionen zusammen. Die Autoren beschäftigen sich insbesondere mit der Rolle des Wettbewerbs im Prozeß der wirtschaftlichen und sozialen Globalisierung. Sie weisen deutlich auf die Nachteile und Gefahren der Wettbewerbsgläubigkeit hin, die sich im Zuge der Globalisierung überall durchgesetzt hat. Die Gruppe von Lissabon ist der Meinung, daß nur mit freien Märkten die sozialen, ökologischen, demographischen und beschäftigungspolitischen Probleme nicht zu lösen sind. Gleichzeitig zeigt sie Wege aus der "Globalisierungsfalle" auf. Inhaltsübersicht: I. Die Entstehung der globalen Welt: Bilder der globalen Welt; Die Neuordnung der Weltwirtschaft und Weltgesellschaft; Implikationen und Konsequenzen. II. Die neue globale Wettbewerbswelt: Übergangsprobleme; Eigenschaften der neuen globalen Wettbewerbswelt. III. Wie kann die Erde regiert werden?: Die Schlüsselentscheidung; Die herrschende Antwort: Wettbewerb. IV. Wege zur globalen Steuerung: Kooperative Steuerung; Der nächste Schritt: Vier globale Sozialverträge.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.432.2 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Die Gruppe von Lissabon: Grenzen des Wettbewerbs. München: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10982-grenzen-des-wettbewerbs_12985, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 12985 Rezension drucken
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