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/ 11.06.2013
Sungil Hwang

region ostasien. Struktur und Krise der Macht Japans

Bremen: Atlantik Verlag 2003; 252 S.; brosch., 15,- €; ISBN 3-926529-34-2
Aus marxistischer Perspektive untersucht der Autor das, was er als „regionales kapitalistisches Akkumulationsregime" bezeichnet, „um auf dieser Basis aus Sicht der ostasiatischen Arbeiterschaft eine neue Perspektive für eine regionale Zusammenarbeit zu eröffnen" (23). Angesichts dieser Zielsetzung überrascht es nicht, dass er ständig von der Gegnerschaft des Kapitals zu der Arbeiterschaft schreibt und zu dem Schluss kommt, dass aufgrund der „Besinnungslosigkeit der Arbeiterschaft [...] das Kapital seine Strategie reibungslos durchsetzen" kann (230). Der ideologiebefrachtete Jargon macht die Lektüre reichlich ermüdend und neue Erkenntnisse finden sich keine. Inhaltsübersicht: 1. Einleitung: „Ostasien" als ein dynamischer sozialökonomischer Prozess; 2. Der ostasiatische Regionalismus; 3. Das Wildgänsemodell als Erklärungsansatz der wirtschaftlichen Entwicklung Ostasiens; 4. Das sozialökonomische System Japans; 5. Zur Funktionsweise des regionalen Akkumulationssystems Ostasiens (RAO); 6. Schlussfolgerung: Wege zur grenzüberschreitenden Solidarität.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.52.684.43 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Sungil Hwang: region ostasien. Bremen: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/9404-region-ostasien_18749, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 18749 Rezension drucken
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