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/ 20.06.2013
Helene Maimann

Was bleibt. Schreiben im Gedankenjahr

Wien: Czernin Verlag 2005; 288 S.; 15,90 €; ISBN 978-3-7076-0067-4
Die ORF-Redakteurin hat Artikel aus dem Jahr 2005 gesammelt, in denen Künstler, Journalisten, Wissenschaftler und andere Autoren – insgesamt 49 – ihre Gedanken zum österreichischen Gedenkjahr äußern. Maimann hat aus einer Fülle von Publikationen zur Diskussion über die Eckdaten der Zweiten Republik (1945, 1955, 2005) und die vergangenen 60 Jahre eine Auswahl an Texten getroffen, die ungekürzt und kaum redaktionell bearbeitet wiedergegeben werden. Die thematische Bandbreite reicht von der Aufarbeitung des NS-Regimes über den Staatsvertrag, den Sonderweg Österreichs in der Nachkriegsordnung bis hin zu aktuellen Statements. Es handelt sich um Essays, Analysen, Glossen und Polemiken, die in der „Presse“, im „Standard“, „Profil“ und auch im Internet erschienen sind. Laut Anton Pelinka hat Österreich allen Grund zum Feiern, denn „immerhin ist dieses Österreich, ist diese Zweite Republik, ist dieser Mitgliedstaat der Europäischen Union das beste Österreich, das es je gab“ (26). Der Erfolg sei nicht primär Einzelpersonen zuzuschreiben, sondern den beiden großen Parteien sowie der Sozialpartnerschaft.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.42.23 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Helene Maimann: Was bleibt. Wien: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24939-was-bleibt_28832, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 28832 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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