/ 20.06.2013
Franz Groll
Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert. Der Weg zu einer ökologisch-sozialen Gesellschaft
München: Riemann Verlag 2004; 315 S.; geb., 19,- €; ISBN 3-570-50057-8Der Autor, früher Ingenieur bei IBM und CDU-Mitglied, engagiert sich seit längerem politisch im Umweltschutz und im sozialen Bereich. Inzwischen ist er aus der CDU ausgetreten und bei Attac aktiv. Seine Ausführungen richten sich an ein breites Lesepublikum. Er stellt zunächst die theoretischen Grundlagen neoliberaler Wirtschaftskonzepte dar und zeigt, welche Schwächen sie bereits in der Formulierung ihrer zentralen Grundannahmen haben. Die traditionellen Konzepte seien deshalb für eine Lösung der anstehenden Probleme ungeeignet. Anschließend entwickelt er Alternativen zu den bestehenden Ansätzen und zeigt, welche Maßnahmen ergriffen werden müssten, um die aktuellen Probleme zu lösen. Der zentrale Unterschied zu anderen Publikationen ähnlicher Stoßrichtung ist die einleuchtende Begründung respektive theoretische Einbettung der Vorschläge und ihre Herleitung aus den theoretischen volkswirtschaftlichen Grundzusammenhängen.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.22 | 4.43 | 2.342
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Franz Groll: Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert. München: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/22337-wie-das-kapital-die-wirtschaft-ruiniert_25479, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 25479
Rezension drucken
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
CC-BY-NC-SA