/ 04.06.2013
Hannah Arendt
Das Urteilen. Texte zu Kants Politischer Philosophie. Hrsg. und mit einem Essay von Ronald Beiner. Aus dem Amerikanischen von Ursula Ludz
München/Zürich: Piper 1998; 224 S.; 19,90 DM; ISBN 3-492-22560-8In ihrem dritten Band des Life of the Mind, zu dem Arendt wenige Tage vor ihrem Tod lediglich das Titelblatt verfaßte, beabsichtigte sie eine detaillierte Darstellung des geistigen Vermögens des Urteilens, das zur Regelung menschlicher Angelegenheiten in einer gemeinsamen Welt befähige und den Menschen somit als ein politisches Wesen auszeichne. Die unveränderte Taschenbuchausgabe der 1985 erschienenen Übersetzung von Arendts Lectures on Kant's Political Philosophy präsentiert Arendts "unvollendete" Interpretation von Kants "ungeschriebener" Politischer Philosophie im Anschluß an die Kritik der Urteilskraft nach der Textauswahl und in kritischer Würdigung im Kontext Arendts Gesamtwerks von Beiner.
Inhalt: Hannah Arendt: Postscriptum (13-16); Über Kants Politische Philosophie (17-103); Die Einbildungskraft (104-111); Ronald Beiner: Hannah Arendt über das Urteilen (115-197).
Andreas Eis (AE)
Jun.-Prof. Dr., Didaktik des politischen Unterrichts und der politischen Bildung, Institut für Sozialwissenschaften Oldenburg, Fakultät I.
Rubrizierung: 5.42 | 5.33 | 5.46
Empfohlene Zitierweise: Andreas Eis, Rezension zu: Hannah Arendt: Das Urteilen. München/Zürich: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/3874-das-urteilen_5519, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 5519
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Jun.-Prof. Dr., Didaktik des politischen Unterrichts und der politischen Bildung, Institut für Sozialwissenschaften Oldenburg, Fakultät I.
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