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/ 04.06.2013
Barbara Bronnen (Hrsg.)

Geschichten vom Überleben. Frauentagebücher aus der NS-Zeit

München: C. H. Beck 1998 (Beck'sche Reihe 1264); 251 S.; 22,- DM; ISBN 3-406-42064-8
Die Herausgeberin hat 20 Auszüge aus Tagebüchern von Frauen in chronologischer Reihenfolge versammelt; sie beginnen im März 1933 und enden im Oktober 1945. Dokumentiert werden die unterschiedlichsten Erfahrungen aus der Zeit des Nationalsozialismus: Stimmen von Opfern, von Widerständlerinnen, Emigrantinnen, von einer Journalistin, der Töchter von Parteimitgliedern oder einer Wehrmachtshelferin. Der letzte Tagebuchauszug stammt von Luise Rinser. "Die Tagebücher begleiteten ihre schmerzlichen Verluste, ihr Schicksal, ihre Verwicklungen und Ächtungen. In ihren Tagebüchern lesen wir von Angst und von Tod, vom Sterben, von Schmerzen, Hunger, Leid, vom Abschiednehmen, von Erbitterung, Haß und Wut." (7)
Sabine Steppat (Ste)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.312 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Barbara Bronnen (Hrsg.): Geschichten vom Überleben. München: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/6322-geschichten-vom-ueberleben_8584, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 8584 Rezension drucken
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