/ 06.06.2013
Norbert Reich
Bürgerrechte in der Europäischen Union. Subjektive Rechte von Unionsbürgern und Drittstaatsangehörigen unter besonderer Berücksichtigung der Rechtslage nach der Rechtsprechung des EuGH und dem Vertrag von Amsterdam
Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 1999; 462 S.; brosch., 78,- DM; ISBN 3-7890-6011-9Der Vertrag von Maastricht spricht erstmalig ausdrücklich vom Unionsbürger. Welches Rechtskonzept verbirgt sich hinter diesem Begriff? Ist damit der Wandel von einer Wirtschafts- zu einer Bürgerverfassung verbunden? Welche unmittelbaren Folgen könnten sich für die Menschen ergeben, die in den Mitgliedstaaten der Union leben und arbeiten? Zur Beantwortung dieser Fragen arbeitet Reich, Hochschullehrer für Rechtswissenschaft in Bremen, die allgemeinen Grundlagen des Gemeinschaftsrechts auf, konkretisiert sie dann an den geschützten Rechtskreisen des Unionsbürgers, d. h. Freizügigkeit, Arbeitnehmerstatus, Verbraucherstellung, Umweltinformationen und politische Mitwirkung. Es zeigt sich, daß alle Unionsbürger einen gleichen bzw. vergleichbaren Sockel von subjektiven Rechten und Pflichten haben sollten.
Sabine Steppat (Ste)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.1
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Norbert Reich: Bürgerrechte in der Europäischen Union. Baden-Baden: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/8695-buergerrechte-in-der-europaeischen-union_11771, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 11771
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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