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/ 03.06.2013
Gert Kaiser / Ewald Frie (Hrsg.)

Christen, Staat und Gesellschaft in der DDR

Frankfurt a. M./ New York: Campus Verlag; 242 S.; 39,80 DM; ISBN 3-593-35496-9
Der Arbeitskreis Christen, Staat und Gesellschaft in der DDR, initiiert von Johannes Rau, untersucht, welche Handlungsspielräume Christen und Kirchen unter der SED-Herrschaft hatten. Inhalt: Johannes Rau: Vorwort (7-9); Gert Kaiser / Ewald Frie: Einleitung (11-19). Vergleich: Kurt Nowak: Staat ohne Kirche? Überlegungen zur Entkirchlichung der evangelischen Bevölkerung im Staatsgebiet der DDR (23-43); Friedrich Wilhelm Graf: Blick vom Westen. Zur DDR-Opposition in den fünfziger und achtziger Jahren (45-61); Gerhard Lange: Politische Gemeinsamkeiten zwischen der katholischen und den evangelischen Kirchen in der DDR? (63-100). Autonomiespielräume: Robert F. Goeckel: Autonomiespielraum der Kirchen in der DDR. Ein Essay aus amerikanischer Sicht (103-120); Ewald Frie: Rock in Leipzig. Autonomiespielräume der Kirchen in der DDR (121-142); Axel Noack: Weder Helden noch Verräter. Selbstbestimmtes Handeln von Christen und Kirchengemeinden in der DDR (143-175); Friedhelm Jostmeier: Die Hoffnungstaler Anstalten in Lobetal - letzte "Insel im roten Meer"? Eine diakonische Einrichtung in Brandenburg in der Aufbauphase des SED-Sozialismus (177-221). Erinnerungen: Jürgen Engert: "Schwerter zu Pflugscharen" - ein Mythos? Die DDR-Friedensbewegung in den Medien (225-232); Friedrich Schorlemmer: Kirche, Opposition und Umbruch. Ein persönlicher Rückblick (233-242).
Christoph Emminghaus (cem)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.3132.35 Empfohlene Zitierweise: Christoph Emminghaus, Rezension zu: Gert Kaiser / Ewald Frie (Hrsg.): Christen, Staat und Gesellschaft in der DDR Frankfurt a. M./ New York: , in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/1667-christen-staat-und-gesellschaft-in-der-ddr_1901, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 1901 Rezension drucken
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