/ 11.06.2013
Claus Giering / Josef Janning / Wolfgang Merkel / Michael Stabenow
Demokratie und Interessenausgleich in der Europäischen Union
Gütersloh: Verlag Bertelsmann Stiftung 1999; 87 S.; kostenlos DM; ISBN 3-89204-844-4Der knappe Band ist Teil eines von der Bertelsmann Wissenschaftsstiftung und der Regierung des Landes Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der Forschungsgruppe Europa am Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) an der Universität München realisierten Projektes "Systemwandel in Europa". Abgedruckt werden drei Thesenpapiere zu den Themen Demokratie, Effizienz und europäische Öffentlichkeit. Stabenow - Korrespondent der FAZ in Brüssel - beschreibt die Auseinandersetzungen um die Entlastung der Haushaltsführung der Europäischen Kommission. Merkel reflektiert verschiedene Dimensionen von Legitimität und entwickelt auf dieser Basis Reformoptionen. Janning und Giering empfehlen institutionelle Reformen, um die Probleme der Erweiterung bewältigen zu können. Während Merkel sich für schrittweise Reformen und gegen eine Ausweitung von Mehrheitsentscheidungen ausspricht, plädieren Janning und Giering für umfassende Reformen und eine baldige Ausweitung von Mehrheitsvoten.
Inhalt: Michael Stabenow: Der Straßburger Konflikt als Lehrstück für Europa (11-25); Wolfgang Merkel: Legitimitätsüberlegungen zu einem unionsspezifischen Demokratiemodell (27-37); Josef Janning / Claus Giering: Strategien gegen die institutionelle Erosion (39-67).
Sabine Steppat (Ste)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.3 | 3.2
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Claus Giering / Josef Janning / Wolfgang Merkel / Michael Stabenow: Demokratie und Interessenausgleich in der Europäischen Union Gütersloh: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/11358-demokratie-und-interessenausgleich-in-der-europaeischen-union_13464, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 13464
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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