Skip to main content
/ 21.06.2013
Klemens H. Fischer

Der Vertrag von Lissabon. Text und Kommentar zum Europäischen Reformvertrag. Mit einem Geleitwort von Benita Ferrero-Waldner

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2008; 543 S.; brosch., 79,- €; ISBN 978-3-8329-3218-3
Mit der Ratifikation des Vertrags von Lissabon durch die EU-Staaten wird der gescheiterte Verfassungsvertrag in modifizierter Form in Kraft treten. Die hiermit verbundenen zahlreichen Änderungen und Anpassungen des EU-Vertrags und des EG-Vertrags (jetzt Vertrag über die Arbeitsweise der EU) werden nicht im Sinne eines juristischen Kommentars, sondern in einer „erste[n] Analyse“ (89) kurz vorgestellt. Dabei ist es auch möglich – und für das Verständnis besonders hilfreich –, die „Entstehungsgeschichte“ eines Artikels in seinen einzelnen Quellen der Textherkunft nachzuvollziehen, die in der beiliegenden CD zudem mehrfarbig markiert sind. Dem Kommentarteil ist eine rund 70-seitige Einführung und Rekonstruktion des politischen Prozesses der Arbeiten zur Regierungskonferenz von 2007 vorangestellt. Hervorzuheben ist, dass Fischer, der u. a. 2004 schon eine vergleichbare Kommentierung des Verfassungsvertrags vorgelegt hat, nicht nur Völkerrechtler und habilitierter Politikwissenschaftler ist, sondern als österreichischer Gesandter bei der EU auch über einschlägige praktische Erfahrung verfügt.
Robert Chr. van Ooyen (RVO)
Dr., ORR, Hochschullehrer für Staats- und Gesellschaftswissenschaften, Fachhochschule des Bundes Lübeck; Lehrbeauftragter am OSI der FU Berlin sowie am Masterstudiengang "Politik und Verfassung" der TU Dresden.
Rubrizierung: 3.13.2 Empfohlene Zitierweise: Robert Chr. van Ooyen, Rezension zu: Klemens H. Fischer: Der Vertrag von Lissabon. Baden-Baden: 2008, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/28775-der-vertrag-von-lissabon_33949, veröffentlicht am 09.04.2008. Buch-Nr.: 33949 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
CC-BY-NC-SA