/ 18.06.2013
Friedrich Geigant
Die Euro-Flagge über der Festung Europa. Deutschlands Weg zur einheitlichen Währung im gemeinsamen Markt
Berlin: Duncker & Humblot 2002; 262 S.; 25,80 €; ISBN 3-428-10782-9Geigant - Emeritus für Volkswirtschaftslehre an der Universität Hannover - sieht in der durch den Vertrag von Maastricht erreichten Währungsunion einen Erfolg hinsichtlich der Schaffung eines gemeinsamen Europas, da 11 Staaten ihre Souveränitätsrechte zugunsten eines vorrangigen gemeinsamen Zieles aufgegeben haben. Sie erzeugt eine "Schicksalsverbundenheit, die ihre Probleme als politische Herausforderungen verstehen muß" (6) und die zu weiterer Vertiefung der Integration drängt: es sei Zeit für eine politische Union. Da die "Euro-Flagge" - so der Titel - seit Januar 1999 über Europa weht, will der Autor einen Blick auf "Blaupausen und Baufortschritte" (22) im Bereich der Währungsintegration werfen und die Geschichte in diesem Bereich nachzeichnen.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.5 | 3.7
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Friedrich Geigant: Die Euro-Flagge über der Festung Europa. Berlin: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/17729-die-euro-flagge-ueber-der-festung-europa_20432, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 20432
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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