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/ 20.06.2013
Rudolf Streinz / Christoph Ohler / Christoph Herrmann

Die neue Verfassung für Europa. Einführung mit Synopse

München: C. H. Beck 2005 (Aktuelles Recht für die Praxis); XV, 337 S.; kart., 24, €; ISBN 3-406-51978-4
Eine im besten Sinne einführende Studie zur europäischen Verfassung haben die Autoren um den Münchener Europarechtswissenschaftler Streinz vorgelegt. Auf 115 Seiten werden die zentralen Strukturen und Inhalte der Verfassung gewürdigt. Auf der Grundlage eines Überblicks über die konstitutionelle Entwicklung der EG/EU richtet sich das Augenmerk dabei auf die Änderungen, die gegenüber dem derzeit geltenden Primärrecht vorgesehen sind. Dass damit das letzte Wort über die neue Vertragsgrundlage nicht gesprochen ist, versteht sich von selbst – zumal nicht abgesehen werden kann, ob die Verfassung überhaupt in Kraft treten wird. Doch bietet die systematische und eher straffe als knappe Analyse einen vertieften Einblick in das Potenzial, aber auch die Grenzen, die die Verfassung der EU zur Wiedergewinnung von Handlungsfähigkeit und demokratischer Legitimation bietet. Nützlich ist die der Darstellung angehängte Synopse, die dem Verfassungstext den EU-Vertrag in der Fassung von Nizza und die Grundrechtecharta gegenüberstellt.
Wilhelm Knelangen (WK)
Dr., wiss. Ass., Institut für Sozialwissenschaften (Bereich Politikwissenschaft), Universität Kiel.
Rubrizierung: 3.23.13.3 Empfohlene Zitierweise: Wilhelm Knelangen, Rezension zu: Rudolf Streinz / Christoph Ohler / Christoph Herrmann: Die neue Verfassung für Europa. München: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/22973-die-neue-verfassung-fuer-europa_26243, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 26243 Rezension drucken
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